• Masterplan Wohnen und Rekordförderung
  • Bauflächen in Metropolregion schneller und konsequenter entwickeln

Anlässlich der heutigen Debatte um die hessische Wohnungspolitik und die Ausweisung von Baugebieten erklärte der wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar:

„Es ist und bleibt zentrales Ziel unserer Politik, dass sich jeder in Hessen mit angemessenem Wohnraum versorgen kann. Dafür brauchen wir in den Ballungsräumen in allen Segmenten mehr Wohnraum. Mit rund 1,7 Milliarden Euro bis 2020 stellen wir Fördermittel in Rekordhöhe bereit. Deshalb musste in der gesamten Legislaturperiode kein Förderantrag abgelehnt werden. Diese ausgezeichnete Förderkulisse haben wir durch Anpassung der Förderrichtlinien weiter optimiert und langfristig gesichert.

Der Ruf nach immer mehr Geld reicht als Antwort auf den Wohnungsmangel nicht aus. Wir brauchen ganzheitliche Ansätze und müssen an allen Stellschrauben arbeiten und so die Schaffung von Wohnraum unterstützen. Mit dem Masterplan Wohnen hat die Landesregierung alle entscheidenden Bereiche in den Blick genommen. Neben der Bereitstellung von Fördermitteln geht es vor allem darum, Bauflächen zu entwickeln und Hindernisse für private Investoren abzubauen. Mit der Allianz für Wohnen und der Baulandoffensive haben wir schon einiges erreicht. Wir müssen die Standards kritisch hinterfragen und Auflagen abbauen, damit sich das Bauen wieder lohnt. Dann wird auch nachfragegerechter Wohnraum geschaffen.

Dass die SPD ein einzelnes Projektgebiet im Frankfurter Nordwesten in den Mittelpunkt der wohnungspolitischen Debatte stellt, zeigt bereits ihren verengten Blick auf das Problem. Auch wenn auf Frankfurter Gebiet die Bereitstellung von Bauland notwendig ist, kann mit diesem Projekt dem Bedarf der nächsten Jahre nicht abgeholfen werden, da es in frühestens zehn Jahren zur Verfügung stehen würde. Wir müssen insgesamt darüber reden, wie wir schnell mehr Bauland im Ballungsraum entwickeln. Rund 2.300 Hektar Flächen sind schon heute im regionalen Flächennutzungsplan der Metropolregion als Potenziale für neue Wohnungen ausgewiesen. Nur rund zwölf Prozent davon werden auch entwickelt. Hier müssen die Kommunen mehr tun. Als Land wollen wir die Kommunen noch besser motivieren und überzeugen, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Deshalb werden wir noch stärker bei Vorfinanzierungen und der Entwicklung neuer Quartiere helfen.“

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Ulrich Caspar MdL

Sprecher für Verkehrspolitik, Baurecht, Wohnungspolitik, Finanzplatz Frankfurt, Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung

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