Das Land Hessen und die Verkehrsverbünde haben heute die Finanzierungsvereinbarung für die ÖPNV-Leistungen in den Jahren 2017 bis 2021 unterzeichnet. Über die gesamte Laufzeit werden die Verbünde rund 4 Milliarden Euro erhalten – eine Steigerung von rund 20 Prozent gegenüber der aktuellen Finanzierungsperiode. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, erklärte dazu:

„Die Menschen in Hessen sind auf ihren Wegen zur Arbeit, zu Treffen mit Familie und Freunden oder zu Veranstaltungen und den täglichen Besorgungen auf einen funktionierenden Verkehr mit Bussen und Bahnen angewiesen – sowohl in den ländlichen Regionen als auch im Ballungsraum. Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist daher ein gutes Signal für einen leistungsstarken und modernen ÖPNV in Hessen. Die steigenden Bundesmittel nach dem Regionalisierungsgesetz werden in vollem Umfang an die Verbünde weitergeleitet. Zusätzlich erhalten sie erstmals seit längerer Zeit wieder zusätzliche Landesmittel über den KFA hinaus. Die Vereinbarung bietet über die Laufzeit hinweg den Verkehrsverbünden eine große Planungssicherheit. Auf dieser Grundlage können sie weiterhin Innovationstreiber für bessere ÖPNV-Angebote sein.“

„Die Nachfrage nach Bussen und Bahnen steigt seit geraumer Zeit, kann aber vor allem im Ballungsraum Rhein-Main erst dann ausreichend gedeckt werden, wenn in einigen Jahren wichtige Infrastrukturvorhaben verwirklicht worden sind. Das Engagement der Landesregierung bei Projekten wie der Regionaltangente West oder der Nordmainischen S-Bahn, die zusätzlichen Landesmittel sowie die Vorbereitungen für die Einführung eines hessenweiten Schülertickets sind bester Beleg dafür, dass die CDU-geführte Landesregierung die wichtige Bedeutung des ÖPNV erkennt und die Verbünde bei der Aufrechterhaltung eines attraktiven ÖPNV-Angebotes auch im ländlichen Raum aktiv unterstützt.“

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Ulrich Caspar MdL

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