Der bildungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, bemerkte zu den von Kultusministerin Wolff heute vorgestellten Ergebnissen der Osterferiencamps: "Bis zu 90 Prozent der teilnehmenden Schüler haben ihre Versetzung dank der Camps doch noch erreicht. Das ist ein Spitzenerfolg." Alle Schüler waren zuvor versetzungsgefährdet. Die Osterferiencamps boten ihnen erstmals in Hessen besondere Förderangebote.

Die Osterferiencamps wurden an drei für ganz Hessen zentralen Standorten sowie auf Antrag der CDU-Fraktion an weiteren 29 Schulen angeboten. „Allein die SPD hatte als einzige Fraktion im Landtag gegen Osterferiencamps gestimmt.“ Damit habe die SPD gezeigt, dass sie individuelle Fördermaßnahmen für Haupt- und Realschüler ablehne.

Irmer betonte, dass die CDU-Fraktion sich für einen weiteren Ausbau der Camps einsetzen werde. Daneben sehe das CDU-Landtagswahlprogramm für nichtversetzte Schüler auch die Möglichkeit vor, durch freiwillige Teilnahme an Unterrichtsfördermaßnahmen in den Sommerferien mit abschließender Nachprüfung die Versetzung doch noch zu erreichen. Die Durchführung von Osterferien- oder Sommercamps bleibe für alle teilnehmenden Schulen freiwillig. Allerdings könnten diese davon nur profitieren.
"Das Fördern und Fordern von Leistung und die Möglichkeit bester Bildungschancen werden mit unserer CDU-Bildungspolitik am besten garantiert", so Irmers Fazit. So sei die Quote der Hauptschulabgänger ohne Abschluss von fast 23 Prozent 1999/2000 auf 14,4 Prozent 2005/2006 gesunken.

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