Dass sich die SPD zwei Wochen nach dem erfolgreichen Start der Koalition von CDU und FDP auf "kleinkariertes Rumgenörgle" reduziere, belege, dass die Koalition auch in der Bildungspolitik die richtigen Weichenstellungen vorgenommen habe, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Hans-Jürgen Irmer, zur heutigen Pressekonferenz der SPD in Wiesbaden. Zugleich nannte es der Bildungspolitiker mit Blick auf die Zahl der Lehrerstellen "peinlich", dass die SPD die Schaffung von 2.500 neuen Stellen an den Schule kritisiere, nachdem unter Rot-Grün in den 90er Jahren 400 Lehrerstellen gestrichen wurden. "Schon jetzt ist in Hessen mit rund 47.500 Lehrerstellen ein historischer Höchststand zu verzeichnen. In den letzten neun Jahren sind rund 4.000 Lehrer netto zusätzlich eingestellt worden.

Weitere 2.500 Stellen sind jetzt von CDU und FDP im Koalitionsvertrag fest zugesagt."
"Trotz schwieriger Finanzlage werden bereits zu Beginn des neuen Schuljahres im August dieses Jahres 1.000 dieser zusätzlichen Stellen geschaffen. Das bedeutet: in drei Legislaturperioden - davon zwei in gemeinsamer Verantwortung der FDP – wurden und werden insgesamt über 6.500 neue Stellen geschaffen. SPD und Grünen haben dagegen in der letzten Legislaturperiode ihrer Regierungsverantwortung besagte 400 Stellen gestrichen – und das angesichts damals steigender Schülerzahlen", stellte Irmer klar. In diesem Zusammenhang machte der CDU-Politiker nochmals abschließend deutlich, dass die sogenannte "demographische Rendite", die durch den Rückgang der Schülerzahlen entstehe, "in vollem Umfang im Bildungssystem" erhalten bleibe.
 

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