Kurz vor dem Osterfest zeigte sich der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtags­fraktion, Roger Lenhart, „äußerst erfreut“ angesichts der jüngst veröffentlichten Zahlen zum Feldhasenbestand. Der während der drei letzten Jahre zu beobachtende Aufwärtstrend halte weiter an, so Lenhart, mit der Folge, dass der bereits ansehnliche Vorjahreswert noch übertroffen werden konnte. „Mit im Schnitt 17 Langohren pro Quadratkilometer Landesfläche liegt Hessen sogar über dem bundsweiten Durchschnitt.“ Bundesweit seien es nur 14 Feldhasen. Im Frühjahr 2004 seien es in Hessen noch 13 Feldhasen, im Herbst 2003 nur 10,5 Hasen gewesen.

Lenhart unterstrich, dass diese Populationszahlen das Ergebnis von hessenweiten Zählungen in repräsentativen Revieren darstellten und nicht anhand der Jagdstrecke abgeleitet worden sind. Die Ermittlung der Feldhasenbestände sei Bestandteil eines integrierten Forschungsprojektes, in dem ebenfalls weitere Faktoren wie Klima, Witterung, Flächennutzung und Bestände der Beutegreifer mit erfasst werden.
„Dies ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Einflussfaktoren, die sich auf die Entwicklung des Feldhasenbestandes auswirken können", betonte der Jagdexperte. Im Ergebnis zeige sich, dass das hohe Engagement der Jäger zur Verbesserung der Lebensräume des Niederwildes zum Beispiel durch wildgerechte Gestaltung von Stilllegungsflächen und eine verstärkte Fuchsbejagung erste Früchte trage.
Abschließend zeigte sich Lenhart zuversichtlich, dass durch solche Forschungs­projekte ein wissenschaftliches Fundament zur wirksamen Versachlichung der Diskussion um bedrohte Tierbestände herbeigeführt wird. „Mit diesem Bestand an Langohren steht einem erfolgreichen Osterfest für Hessens Kinder nichts mehr im Wege!“

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