• Über 1.000 zusätzliche Stellen steigern die Zahl der Lehrerstellen auf Rekordzahl von 54.100
  • Individuelle Förderung als Schlüssel zu erfolgreicher Bildungspolitik
  • Hessen hat die niedrigste Schulabbrecherquote in ganz Deutschland

Zur Bildungspolitik der CDU-geführten Landesregierung erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU, Armin Schwarz:

„So viel Geld im Bildungsetat wie nie zuvor, so viele Lehrerstellen und Unterrichtsstunden wie nie zuvor und so wenige Schüler ohne Abschluss wie nie zuvor. Die Rekordwerte zum Schuljahresbeginn 2018/19 machen deutlich, dass die hessischen Schulen als Folge des entschlossenen Handelns und der klaren Schwerpunktsetzung der CDU-geführten Landesregierung besser dastehen als je zuvor in der Geschichte unseres Bundeslandes. Trotz der sinkenden Schülerzahlen wurden im laufenden Jahr 1.000 neue Lehrerstellen geschaffen, so dass anders als in anderen Bundesländern die Versorgung mit Lehrkräften flächendeckend sichergestellt ist.

Das sind die Folgen der richtigen Schwerpunktsetzung. Hessen investiert so viel in die Bildung der Kinder wie kein anders Flächenland in Deutschland. Der Bildungsfinanzbericht weist mit 1.495 Euro Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung einen entsprechenden Rekordwert aus. Der Gesamtausgaben im Bereich Bildung belaufen sich in diesem Jahr auf die Rekordhöhe von über fünf Milliarden Euro. Eine verlässliche, erfolgreiche und solide finanzierte personelle und materielle Ausstattung der Schulen zur Sicherung der Bildungschancen junger Menschen bleibt der Markenkern christdemokratischer Bildungspolitik.

Wir investieren massiv in die Stärkung der individuellen Bildungschancen und –perspektiven der hessischen Schülerinnen und Schüler. Schulen, die unter besonders schwierigen Bedingungen arbeiten, werden dabei durch zusätzliche Lehrerstellen (im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 540 Stellen) im Rahmen des Sozialindexes unterstützt. Seit dem 1. August stehen 700 neue Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen zur Verfügung – davon profitieren mehr als 1.300 Schulen.

Mit Beginn dieses Schuljahres haben außerdem fast 70 Prozent der hessischen Schulen ein Ganztagsprogramm. Damit bieten 1.155 der rund 1.800 Schulen eine Betreuung bis in den Nachmittag – gegenüber gerade einmal 138 Schulen zu Zeiten der letzten SPD-Regierung. Der Pakt für den Nachmittag ist das größte Programm zum Ausbau von Ganztagsangeboten an Grundschulen sowie Grundstufen der Förderschulen, das es jemals in Hessen gab. Ziel ist der Ausbau der Ganztagsangebote im Sinne der Prinzipien der Angebotsvielfalt, Wahlfreiheit und Bedarfsorientierung und eine flächendeckende Ausweitung der Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Grundschulkinder in Hessen.

Ein weiterer Schwerpunkt der CDU-geführten Landesregierung sind die Maßnahmen zur Stärkung der Bildungssprache Deutsch und die Investitionen und Entscheidungen zur Integration der Flüchtlinge. Mit einem erprobten und erfolgreichen schulischen Gesamtsprachförderkonzept und den so genannte Vorlaufkursen, die seit ihrer flächendeckenden Einführung (2002/2003) bislang von über 125.000 Kinder erfolgreich vor ihrer Einschulung besucht wurden, wurden die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt.

Kern unserer Anstrengungen ist die Überzeugung, jedes Kind durch individuelle Unterstützung und differenzierte Angebote zum bestmöglichen Bildungserfolg führen zu wollen. Nur so können unterschiedliche Begabungen, Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal gefördert werden. Individuelle Förderung ist hier der Schlüssel. Das gilt für alle Kinder, Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder besonderem Förderbedarf ebenso wie für Normal- oder Hochbegabte.

Unsere Lehrerinnen und Lehrer leisten wichtige, engagierte und erfolgreiche Arbeit. Das zeigt sich nicht zuletzt in der bundesweit niedrigsten Schulabbrecherquote von 4,2 Prozent – eine Entwicklung gegen den Bundestrend. Dieses Engagement wissen wir zu schätzen. Das zeigt sich in vielen Maßnahmen und Investitionen: der Reduzierung der Wochenarbeitszeit, der Einführung des Hessentickets, der Schaffung zusätzlicher Stellen für Konrektoren an kleinen Grundschulen, der Reduzierung der Klassengrößen und durch ein neues Fortbildungs- und Beratungskonzept für Lehrkräfte und Schulen.

Die Landesregierung stellt somit sicher, dass die hessischen Schüler durch einen qualitativ hochwertigen Unterricht und durch Rekordinvestitionen in die Schulen die besten Bildungs- und Zukunftschancen erhalten.“

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Armin Schwarz

Bildungspolitischer Sprecher

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