• Trotz leicht zurückgehender Schülerzahlen wurden zum neuen Schuljahr mehr als 1.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen
  • Fast ein Drittel der Stellen steht über die Grundunterrichtsversorgung hinaus zur Verfügung
  • Erfolgreiche Maßnahmen der Landesregierung zur Abdeckung des Lehrkräftebedarfs tragen Früchte

Zum Schuljahresbeginn 2018/19 erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Mit einer neuen Rekordzahl von rund 54.100 Lehrerstellen können die hessischen Schulgemeinden zum Schuljahresbeginn 2018/19 eine in der Geschichte unseres Bundeslandes beispiellose Unterrichtsversorgung und die historisch beste Schüler-Lehrer-Relation aller Zeiten verzeichnen. Trotz einer um 2.000 Kinder und Jugendliche leicht zurückgehenden Schülerzahl auf 760.000 hat die Landesregierung über 1.000 zusätzliche Lehrerstellen und damit die Voraussetzungen geschaffen, dass die hessischen Landeskinder auch künftig die bestmöglichen Bildungs- und Zukunftschancen erhalten. Die vollständige Abdeckung der 100-prozentigen Grundunterrichtsversorgung, d.h. des gesamten in den Stundentafeln vorgeschriebenen Unterrichtes, wird dabei bereits mit rund 38.000 Lehrerstellen erreicht.

Mehr als 16.000 Stellen stehen den Schulen somit zusätzlich für die Aufschläge im Rahmen der 105-prozentigen Unterrichtsversorgung, für gezielte Fördermaßnahmen wie beispielsweise im Bereich der Sprachförderung oder der sozial indizierten Lehrerzuweisung, für die Ausgestaltung bildungspolitischer Schwerpunkte oder für die Entlastung von Lehrkräften zur Verfügung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern, in denen nicht einmal eine Versorgung von 100 Prozent abgedeckt werden kann, ist eine solche Ausstattung bundesweit einzigartig. Sie verdeutlicht zugleich, dass Investitionen in Bildung in Hessen unter Regierungsführung der CDU auch weiterhin oberste Priorität genießen. Nicht von ungefähr hat der Bildungsfinanzbericht 2017 des Statistischen Bundesamtes konstatiert, dass die Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung in keinem anderen deutschen Flächenland höher sind als in Hessen.

Die Vielzahl der von der Landesregierung entschlossen eingeleiteten Maßnahmen zur Abdeckung des Lehrerbedarfs tragen erfolgreich Früchte: Als Folge der Weiterbildung von Gymnasial-, Haupt- und Realschullehrkräften für Grund- und Förderschule, des Quereinstieges ins Grundschulreferendariat und der Einstellungsgarantie für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst liegen für das nächste Einstellungsdatum über 50 Prozent mehr Bewerbungen von Referendaren für Grundschulen vor als im zurückliegenden Jahr. Der erfolgreiche Schuljahresbeginn und die überdurchschnittlich hohe Abdeckung der Unterrichtsversorgung an Hessens Schulen ist daher auch die Folge einer weit über den Tag hinausblickenden und vorausschauenden Lehrerbedarfsplanung der Landesregierung.

Noch bis vor wenigen Jahren haben nahezu alle Statistikämter, Wissenschaftler und Stiftungen einen rückgehenden Lehrerbedarf prognostiziert. Während andere Bundesländer ihre Lehrerkapazitäten daraufhin abgebaut haben, hat Hessen kontinuierlich weitere Lehrerstellen geschaffen. Die Folgen der Asylkrise und des aus der Beschulung der Flüchtlingskinder vor zwei Jahren in ganz Deutschland unerwartet eingetretenen Lehrerbedarfs konnten daher in Hessen weitaus besser bewältigt werden als in anderen Bundesländern. Auch für die weitere Zukunft sorgt die Regierungskoalition in Hessen trotz fehlender Glaskugeln über die Geburtenzahlen im Jahre 2025 weiter vor: So wurden die Studienplätze für das Lehramt an Grund- und Förderschulen um 50 Prozent bzw. 315 Plätze erhöht. Diese langfristig ausgerichteten Konzepte und eine bundesweit unerreichte Personal- und Ressourcenausstattung verschaffen Hessen daher auch weiterhin eine führende Rolle bei der Abdeckung des Lehrerbedarfs und der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für gute Bildung.“

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Armin Schwarz

Bildungspolitischer Sprecher

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