Am zweiten Spieltag begrüßten CDU-Fraktionschef Dr. Christean Wagner, Kultusministerin Karin Wolff sowie General Bernd Diepenhorst, Befehlshaber Wehrbereichskommando II, die laufende Simulation. Das Planspiel sei eine hervorragende Möglichkeit für die Schüler, Zusammenhänge auf nationaler und internationaler Ebene kennen zu lernen und mit ihrer Politik im Simulationsverlauf eigene Akzente zu setzen, betonte Wagner. „Ihr lernt, welche Herausforderung es ist, eigene politische Ziele auch durchzusetzen.“ Fraktionschef Wagner und Kultusministerin Wolff dankten insbesondere den Jugendoffizieren für ihren aktiven Beitrag bei der Durchführung von Pol&IS und ihre Rolle bei der politischen Aus- und Weiterbildung an den hessischen Schulen. General Diepenhorst verwies auf seine eigene Zeit als Jugendoffizier, in der er glücklich gewesen wäre, wenn ihm das Planspiel Pol&IS zur Unterstützung seiner Arbeit zur Verfügung gestanden hätte.

  1. Tag – Pol&IS: Dienstag, 10.10.2006 – 11 UhrWirtschaftsverhandlungen stehen im Mittelpunkt

Der Vertreter Europas (re.) versucht in Verhandlungen und direkten Gespräch mit dem Vertreter Arabiens einen fairen Preis für Energieliferungen zu erzielen.
 
 
 
Die Verhandlungen um Rohstoffe und Energie standen zu Beginn des zweiten Tages im Mittelpunkt des Panspiels. Jedoch zeigte sich für den Wirtschaftsminister von Europa sehr schnell, dass er mit seiner Verhandlungsposition an den überhöhten Weltmarktpreisen für Energie an die Grenzen kam. Besonders rohstoffreiche Länder boten zwar Energie an, jedoch zu sehr hohen Preisen. …
Am Verhandlungstisch der Weltbank herrschte geschäftiges Treiben - ein reger Handel bestimmte die erste Runde der Verhandlungen. Teilsweise erinnerte die Situation an das Börsenparkett, wo Händler Waren und Angebote rufen und Interessenten um faire Preise verhandeln.
In einem Nebensaal versuchte die Vertreterin der NGOs (Non-Governmental Organization), Carina Stephan von der Marienschule, den Staatsministern ihre Vorgaben hinsichtlich einer zukünftigen Energie- und Umweltpolitik zu verdeutlichen. Alle Länder sollten die Reduzierung der Treibhausgase und des CO2-Ausstoßes zu ihrem vorrangigen Ziel erklären und entsprechend der geschlossenen Verträge handeln. Obwohl bereits zahlreiche Länder den Verträgen zugestimmt hätten, sein die notwendige Mindestanzahl noch nicht erreicht worden. Dies müsse in den kommenden Verhandlungen konsequent vorangetrieben werden.
 

Im Live-Interview für den Hessischen Rundfunk – die Vertreterin Chinas erläutert die Ziele ihrer Politik für die kommenden Tage.
 
 
 
 
 
 
 

Aufmerksam zuhören und mitschreiben, wenn die NGO-Vertreterin Carina Stephan ihre Vorstellungen einer zukunftsweisenden Umwelt- und Klimaschutzpolitik erläutert.
 
 
 
 

Melanie Becker (re.)  als „Weltbankchefin" hat die Kontrolle über das Geld und die Finanzen.
 
 
 
 
 
 
 

 
Weltpolitik im Hessischen Landtag:Montag, 9. Oktober 2006, 16.30 UhrPol&IS-Planspiel startet – Einweisung, Rollenverteilung, erste Aufträge
Mit einer wahren Flut an Informationen starteten die beiden Schulklassen der Marienschule aus Offenbach und der Hermann-Lietz-Schule aus Hofbieber in das viertägige sicherheitspolitische Planspiel Pol&IS. Wer übernimmt die Rolle des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, wer repräsentiert Weltbank und Weltpresse und welche Mitglieder vertreten die einzelnen Ländergruppen? Die 46 Schüler werden unter Leitung der Jugendoffiziere Schweitzer, Kiesner und Kerz in den nächsten Tagen den Lauf der Weltpolitik bestimmen.
 

Generalsekretärin für vier Tage: Sarah Neder aus Offenbach in „Amt und Würden"
 
 
 
 
Ob für die Regierungschefs, Staatsminister oder Oppositionsführer der einzelnen Ländergruppen, für die Weltbank und Weltpresse und natürlich die Generalsekretärin der Vereinten Nationen Sarah Neder standen Einweisungen und Informationen am ersten Spieltag im Vordergrund. Eine erste „Feuertaufe" erlebten die Schüler bei der Vorstellung ihrer Ländergruppe vor dem Plenum, in der sie ihre Kollegen über landespezifische Details informierten.
Bereits erste Verantwortung mussten auch die Staatsminister übernehmen, die die Truppenstationierungen im eigenen Land vornahmen: dabei musste sowohl die Verteidigung, Mobilität und Versorgung der Einheiten berücksichtigt werden. Bei den Handels- und Wirtschaftsministern ging es ums Geld, Waren- und Handelsströme. Denn ihr Handeln entscheidet in den kommenden Tagen über die Zukunft ihrer Heimatregion. Morgen geht es in den ersten offiziellen Spieltag, der auch die ersten Verhandlungen bringt… 
 
Hauptmann Schweitzer erklärt der „Weltpresse“ die Aufgaben für die kommenden Tage.

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