Als "billiges Klamaukspiel der Opposition und haltlosen Vorwurf der Opposition" bezeichnete der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Holger Bellino, die in der Hessenschau vom 13.01.2010 behaupteten Vorwürfe des ehemaligen Polizeibeamten L. zu einem flächendeckenden Mobbing in der hessischen Polizei.
"Innenminister Bouffier und Landespolizeivizepräsident Hefner haben heute überzeugend dargelegt, dass Herr L. auf eigenen Antrag und Wunsch wegen einer Vielzahl von körperlichen Gebrechen in den Ruhestand versetzt wurde. Auf die nun die ganze hessischen Polizei verunglimpfende Art und Weise versucht Herr L., seine Versorgungsbezüge um bis zu 20 Prozent zu erhöhen und damit Unfallruhegehalt aus einem bedauernswerten Dienstunfall zu schlagen, der damals schon über 11 Jahre zurücklag. Jeder unvoreingenommene Beobachter dieses Falls kann nur zu dem Schluss kommen, dass hier kein Fall von Mobbing vorliegt", so Bellino.

"Die hessische Polizei ist bundesweit Vorreiter beim Umgang und der Lösung von sozialen Konflikten. Ein vorbildliches Netzwerk aus Frauenbeauftragten, Schwerbehindertenvertretern, sozialen Ansprechpartnern, Personalberatern und dem Zentral-Psychologischen-Dienst steht den Polizeibeamtinnen und -beamten zur Verfügung, um bei dienstlichen und privaten Problemen Hilfestellungen zu geben", sagte Bellino. Darüber hinaus könne auch auf externe Berater zurückgegriffen werden.

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