"Trotz kontinuierlich sinkender Zahlen von Flüchtlingen in den letzten Jahren - im Jahr 2006 haben in Hessen 1.200 Personen Zuflucht gesucht- ist das Gesetz unverzichtbar. Insbesondere deshalb, um den Asylsuchenden auch weiterhin eine rasche und menschenwürdige Unterbringung zu sichern", sagte, Holger Bellino, Zuständiger für Asyl- und Flüchtlingsfragen in der CDU-Landtagsfraktion. Damit reagierte Bellino auf die Verabschiedung des Gesetzes der Landesregierung über die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen. In der zweiten Lesung werden die Fragen der Aufnahme, Verteilung, Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und die Frage der Kostentragung für Flüchtlinge und andere ausländische Personen fort- und festgeschrieben.

Die gemeinsame Bekämpfung des Asylmissbrauchs auf EU-Ebene und das deutsche Zuwanderungsgesetz hat die Zuwanderungsproblematik quantitativ entschärft. "Dennoch brauchen die Kommunen klare Rahmenbedingungen zur Koordinierung der Plätze sowie der Geldflüsse und genau diese bietet die transparente und vereinfachte Novellierung des Landesaufnahmegesetzes. Deshalb stimmen wir dem Gesetz mit einer kleinen von uns beantragten inhaltlichen Klarstellung zu", so Bellino.

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