• Neuordnung der Holzvermarktung rechtlich unerlässlich
  • Übergangsfristen wurden bereits verlängert, um unterschiedlichen Situationen Rechnung zu tragen
  • Neue Organisationen erhalten finanzielle und organisatorische Unterstützung

Anlässlich der Debatte über die Neuordnung der Holzvermarktung in Hessen, erklärte der forstpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Markus Meysner:

„Die Vermarktung und der Verkauf von Holz sind für ein waldreiches Bundesland wie Hessen mit vielen kommunalen und privaten Waldbesitzenden wichtige Themen, um die sich die Landesregierung intensiv kümmert.

Wir hätten die bewährte Struktur mit unserem Landesbetrieb Hessen-Forst als qualifiziertem Partner für die meisten Eigentümer und das Prinzip des Einheitsforstamtes gern beibehalten. Leider ist die Neuordnung dieser Strukturen auf Grund kartellrechtlicher Vorgaben unerlässlich. Wir müssen hier Änderungen vornehmen, damit hessisches Holz rechtssicher und rechtskonform verkauft werden kann.

Die Landesregierung arbeitet bereits seit langem im engen Dialog mit den Betroffenen an möglichen Lösungsansätzen. Klar ist, dass wir neue Vermarktungswege
und -strukturen brauchen, die sich derzeit an mehreren Stellen im Land entwickeln. Wir unterstützen diese Bestrebungen sowohl durch Beratung als auch durch finanzielle Hilfen. Zudem hat die Landesregierung die Fristen, bis wann umgestellt sein muss, bereits verlängert und damit auf die verschiedenen Besitzstrukturen in Hessens Wäldern reagiert. Wichtig ist außerdem, dass wir beim Kartellamt durchgesetzt haben, dass die vorgelagerten Arbeiten im Wald – also alles bis zum Verkauf des Holzes selbst – weiter in einer Hand bleiben können. Außerdem können die vielen Kleinprivatwaldbesitzer bis 100 Hektar weiter bei Hessen-Forst bleiben, damit diese kleinen Parzellen weiter gut bewirtschaftet werden. Das ist nicht zuletzt für die Rohstoffversorgung und den Klimaschutz wichtig.

Wir werden private und kommunale Waldbesitzer weiter auf dem Weg zu neuen, tragfähigen Vermarktungsstrukturen begleiten, auch wenn wir uns diesen Weg nicht ausgesucht haben. Ein besonderer Augenmerk liegt dabei auch auf den Mitarbeitern von Hessen-Forst, denen wir Sicherheit und Zukunftsperspektive geben wollen.“

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