• Präsentation, Flyer und Film dienen umfassender, verständlicher und einheitlicher Information der Eltern
  • Informationspaket hilft Fehleinschätzungen zu vermeiden und erleichtert Eltern die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung für den geeigneten Bildungsweg
  • Vielfältige Bildungsgänge und Anschlussmöglichkeiten sichern optimale Berufs- und Zukunftsaussichten für Schulabgänger mit praxisorientierten und wissenschaftlichen Neigungen gleichermaßen

Anlässlich der heutigen Vorstellung eines Informationspaketes zum Übergang auf weiterführende Schulen erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Als zwei der wesentlichen Säulen des hessischen Schulsystems haben sich die Prinzipien der Schulvielfalt und Wahlfreiheit bewährt. Aus unterschiedlichen Schulformen können die Eltern nach der vierten Klasse jene auswählen, die den praktischen oder theoretischen Begabungen sowie dem Leistungsvermögen ihrer Kinder am besten gerecht wird. Die Wahl der Eltern über die geeignete Schulform für ihre Kinder ist dabei mit einer großen Verantwortung verbunden, denn aus der Übereinstimmung von Neigung und Fähigkeit der Schüler einerseits und der gewählten Schulform durch die Eltern andererseits ergeben sich auch gleichermaßen optimale Berufs- und Zukunftsaussichten für Schulabgänger mit stärker praxisorientierten oder eher wissenschaftlichen Berufsvorstellungen. Um ausreichende Grundlagen für eine realistische Einschätzung über den geeigneten Bildungsweg zu erhalten, die jeweiligen Vorzüge der unterschiedlichen Schulformen zu erkennen, die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten kennenzulernen und spätere Enttäuschungen der Kinder bei zu hohen Leistungserwartungen zu vermeiden, bedarf es daher entsprechend fundierter Informationen zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung. Mit dem am heutigen Tage vorgestellten Informationspaket stellt das Hessische Kultusministerium sicher, dass noch umfassendere, verständlichere und nach einheitlichen Standards aufgebaute Informationsangebote zu den unterschiedlichen Bildungsgängen und Schulformen zur Verfügung stehen und die Beratung und Information der Eltern somit qualitativ deutlich aufgewertet wird. Zugleich wurde jedoch auch darauf geachtet, dass die Vielfalt der regionalen Schul- und Bildungsangebote hinreichend berücksichtigt wird und die Schulen somit bei Informationsveranstaltungen und in ihrer Beratungstätigkeit vor Ort auch die spezifischen Besonderheiten der Schullandschaft vor Ort einbeziehen können. Neben den auch auf Hinweisen des Praxisbeirates Grundschule fußenden Materialien wie einer Präsentation, einem Flyer und einem Film umfasst das Paket auch ein landesweit erstmals vereinheitlichtes Anmeldeformular für die weiterführenden Schulen, das künftig in ganz Hessen angewandt werden soll. Da Hessen über eines der durchlässigsten Schulsysteme bundesweit verfügt, gilt es darüber hinaus über die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten zu informieren und darauf hinzuweisen, dass mit der Entscheidung nach der Grundschule noch kein abschließendes Urteil über die spätere Laufbahn eines Schülers getroffen wird. So kann beispielsweise ein junger Mensch mit einem Hauptschulabschluss über den Weg der Berufsfachschule und der Fachoberschule sogar die Studienzugangsberechtigung erwerben. Umgekehrt jedoch kann eine zu hohe Erwartung der Eltern an das Kind, das Ignorieren der Schulempfehlung und eine Fehleinschätzung des tatsächlichen Leistungsvermögens recht bald zu einer Querversetzung führen. Die Informationsmaterialien sollen daher einen Beitrag leisten, die Eltern bei dieser wichtigen Entscheidung verantwortungsvoll und sachlich fundiert zu informieren und bei der Wahl des geeigneten Bildungsganges für ihr Kind optimal zu unterstützen.“

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Armin Schwarz

Bildungspolitischer Sprecher

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