Die CDU-Landtagsabgeordnete Judith Lannert hat die heutige Kritik der Grünen an den Richtlinien zur Dorferneuerung entschieden zurückgewiesen: „Die vorgebrachten Verbesserungsvorschläge sind zu wesentlichen Teilen bereits in der im April dieses Jahres verabschiedeten Förderrichtlinie des Landes enthalten“, so Lannert.

Als Beispiele führte Lannert an, dass eine Teilnahme am Dorferneuerungsprogramm nur dann möglich ist, wenn die Kommune auf die Ausweisung konkurrierender Baugebiete verzichtet. Auch werden mit dem Programm private Investitionen stärker berücksichtigt. „Neben den klassischen privaten Investitionen werden über diese Richtlinie auch gemeinwohlorientierte Projekte gefördert, die von privater Seite getragen werden.“ Dadurch können laut Lannert die Aktivitäten von Kommunen durch privatwirtschaftliches Engagement gezielt ergänzt werden.

Die Dorferneuerung wird in der neuen Richtlinie mit den bisher eigenständigen Landesprogrammen zur Regionalentwicklung, Landtourismus und Bio-Rohstoffen zusammengefasst und mit einheitlichen Fördergrundsätzen versehen.
„Damit werden Projekte besser aufeinander abgestimmt, Fördermittel effektiver eingesetzt und gleichzeitig die ganzheitliche ländliche Regionalentwicklung unterstützt. Hierdurch lassen sich die ländlichen Räume in Hessen attraktiv und zukunftsfähig gestalten", so Lannert.
Die CDU-Politikerin betont, dass gerade die ländlichen Räume in Hessen infolge wirtschaftlicher, struktureller und demographischer Veränderungen große Herausforderungen zu bewältigen haben, die vom Land wirksam unterstützt werden. Die Regionalentwicklung stelle dabei eigene Gestaltungsaufgabe der Region dar und sieht sich als Partner zur Umsetzung der vor Ort entwickelten Strategien, indem es “Hilfe zur Selbsthilfe“ leiste.
 

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