• Hessen ist und bleibt weltoffen
  • Staat und Bürgergesellschaft sind gemeinsam gefordert
  • Sport ist ein wichtiger Baustein der Integrationsarbeit

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Thema Kampf gegen Rassismus und Populismus erklärte der integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ismail Tipi:

„Wir haben eine klare Haltung zum Thema Extremismus: Wir dulden keine Gewalt, keinen Rassismus und keine Ausgrenzung. Wir verurteilen jede Form von totalitären, extremistischen, rassistischen, antisemitischen, fremdenfeindlichen und diskriminierenden Äußerungen und treten diesen entschlossen entgegen. Ausgrenzung hat in Hessen keinen Platz.

Die hessische Landesregierung verfolgt seit Jahren einen ganzheitlichen Ansatz aus Prävention und Repression in der Bekämpfung von Extremismus. In diesem Jahr sind dafür 5,7 Millionen Euro vorgesehen.

Auch im Bereich der Antidiskriminierung hat die Landesregierung verschiedene Maßnahmen beschlossen: Konkrete Hilfe bei Diskriminierung, Beratung, Aufklärung und Prävention, enge Kooperation mit privaten und kommunalen Anbietern, aber auch die Ausrichtung von Fachtagungen, Auswertung von wissenschaftlichen Studien sowie die Erarbeitung des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt sind Schwerpunkte der seit Januar 2015 eingerichteten Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Darüber hinaus bieten wir mit unserem bundesweit einzigartigen Programm „Sport und Flüchtlinge“ den hessischen Städten und Gemeinden einen unkomplizierten Weg an, Flüchtlinge über den Sport zu integrieren und mit den sogenannten Sport-Coaches ein Bindeglied zwischen Kommunen, Vereinen und Flüchtlingen zu schaffen. Die Sport-Coaches fungieren als Kontaktpersonen zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung, Flüchtlingsunterkünften und Flüchtlingen. Für dieses Förderprogramm investiert das Land rund 2,4 Millionen Euro.

Um das gegenseitige Verständnis zu fördern – trotz vielfältiger unterschiedlicher Interessen – hat die Hessische Landesregierung darüber hinaus die ‚Kampagne des Respekts‘ initiiert. Ein Mehr an Respekt bereichert unser Leben, während Respektlosigkeit dem gesellschaftlichen Klima insgesamt zusetzt. Dem dürfen wir nicht mit Gleichgültigkeit begegnen: Wir müssen auch bei unterschiedlichen Standpunkten darauf achten, dass der gegenseitige Respekt gewahrt bleibt.

Doch es sind nicht nur wir als Politiker gefordert, sondern auch die Gesellschaft. Gemeinsam müssen wir für eine freie und offene Gesellschaft, ohne Hass, Rassismus und Extremismus kämpfen. Dazu brauchen wir mehr Menschen, die klare Kante beziehen und sich gegen Rassismus und Populismus aussprechen. Respekt braucht jeden Einzelnen in der Gesellschaft, niemand darf sich ausnehmen.“

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ismail.tipi

Ismail Tipi

Integrationspolitischer Sprecher, Vorsitzender des Landesfachausschusses Integration/Migration, Ältestenratsmitglied

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