• LOEWE-Zentrum für Tumorerkrankungen (UCT) der Goethe-Universität Frankfurt leistet Krebsforschung auf Spitzenniveau
  • Bewusstsein für den allgemeinen Nutzen von Wissenschaft und Forschung weiter stärken
  • Mit LOEWE seit 2008 rund 729 Millionen Euro in Projekte aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen investiert

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat in dieser Woche gemeinsam mit Forschern des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) der Goethe-Universität Frankfurt über neuartige Krebstherapien mit verschiedenen genetisch veränderten Immunzellen informiert und dabei die Leistungsfähigkeit des Forschungsstandortes Hessen hervorgehoben. Die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag hat dies zum Gegenstand einer Aktuellen Stunde in der Plenarwoche gemacht. Der zuständige Sprecher der Fraktion und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, erklärte in der Debatte:

„Wir alle profitieren von Erkenntnissen moderner Forschung, etwa bei der Bekämpfung von Herz- und Kreislauferkrankungen, bei der Nutzung von Mobiltelefonen oder Computern, bei der Sicherheit unserer digitalen Kommunikation oder der Entwicklung neuer Materialien, beispielsweise für die Elektromobilität. Die wissenschaftlichen Fragen, die dahinter stehen, sind jedoch häufig komplex und der Erkenntnisfortschritt für Außenstehende oft kaum zu erkennen. So bleibt ihr Nutzen der breiten Öffentlichkeit oft verborgen oder unklar.

Der bevorstehende Weltkrebstag ist daher eine gute Gelegenheit, anhand dieser „Volkskrankheit“ den Nutzen von Forschung ins Bewusstsein zu rufen. Das 2014 ins Leben gerufene LOEWE-Zentrum für Zell- und Gentherapie (CGT) beschäftigt sich unter anderem mit neuen Ansätzen der Immuntherapie und Gentherapie von Krebs- und Leukämieerkrankungen und mit grundlegenden Fragen zur Entwicklung und Bekämpfung von Krebs-Stammzellen. Neue Ansätze in der Zelltherapie mit verschiedenen genetisch veränderten Immunzellen sind die ersten Ergebnisse dieser Bemühungen und können dazu beitragen, die Heilungschancen bei einigen der gefährlichsten Krebsarten zu erhöhen.

Forschung und Wissenschaft, Innovationen, der Transfer von Ideen in die Unternehmen sind zentrale Voraussetzungen für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in unserem Land. Wir gestalten daher mit dem hessischen Forschungsförderprogramm LOEWE als Kernstück unserer Politik gute Rahmenbedingungen für Forschung und Wissenschaft in unserem Land. 2008 durch das Land gestartet, sind mittlerweile rund 729 Millionen Euro in Projekte aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen geflossen, haben unsere Kenntnis und unser Wissen über die Welt erweitert und Investitionen von weit mehr als 1,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung in Hessen ausgelöst. Seit Start des Programmes wurden auch 13 Projekte zur Verbesserung und Unterstützung der Krebsforschung ausgewählt, darunter sechs Projekte mit entsprechendem Schwerpunkt. Dafür hat das Land eine Fördersumme von insgesamt rund 93 Millionen Euro bereitgestellt.

Dass Hessen heute in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung sowie der IT-Forschung zu den führenden Ländern zählt, ist auch Ergebnis einer konsequenten Forschungspolitik der CDU-geführten Landesregierung seit 1999, die wir in der nächsten Legislaturperiode mit voller Kraft für Hessen fortsetzen werden.“

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Dr. Ralf-Norbert Bartelt

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sozialpolitischer Sprecher; MdL

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