Der für Wissenschaft und Kunst zuständige Ausschuss des Hessischen Landtages führte auf Grundlage eines Antrages der Regierungsfraktionen heute eine breit angelegte Anhörung zur Situation von Darstellender Kunst, kultureller Bildung und Soziokultur in Hessen durch. Rund 50 Kulturschaffende waren der Einladung gefolgt. Die zuständige Sprecherin und Mitglied im Arbeitskreis Wissenschaft und Kunst der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus, erklärte dazu:

„Darstellende Kunst und Soziokultur beschreiben dynamische und kreative Felder, die von vielen engagierten Künstlerinnen und Künstlern bestellt wird. Die gelebte Vielfalt und die Leidenschaft der Kulturschaffenden, vielfach ehrenamtlich getragen, wurden in der heutigen Anhörung sehr deutlich. Wir nehmen aus der rund sechsstündigen Landtagsanhörung wichtige Anregungen für die Kulturpolitik in Hessen mit. Es hat sich die große Motivation der verschiedenen Akteure gezeigt. Sie hat zugleich bestätigt, dass es richtig war, die Theaterförderung seit dem Jahr 2014 zu verdoppeln, um das Potential dieses Bereiches zu heben und breiter zugänglich zu machen und in die Fläche zu bringen.

Insbesondere Fragen der Planungssicherheit und der Steigerung der Landesförderung waren Kritikpunkte in der offenen Diskussion. Auch für die neue Legislaturperiode haben wir uns deshalb weitere Verbesserungen vorgenommen. So wollen wir die Mittel für die freie Theaterszene und dort insbesondere für Festivals erhöhen. Auch das bundesweit beispielgebende Modellprojekt des Landes zur Förderung der Soziokultur in Hessen gemeinsam mit den Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen e. V. (LAKS) werden wir in jedem Fall fortsetzen.“

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