• Regionale Landwirte in Fipronil-Skandal erneut Opfer einzelner Krimineller
  • Bauern pflegen Umwelt und Kulturlandschaft

Zur heutigen Aktuellen Stunde zum Fipronil-Skandal und zur regionalen Landwirtschaft erklärte der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Kurt Wiegel:

„Die kriminellen Machenschaften von Einzelnen, die offensichtlich gegen geltende Gesetze verstoßen, indem sie einem zugelassenen Biologischen Mittel Fipronil zugesetzt und in Hühnerställen eingesetzt haben, schaden vor allem den vielen tausend Landwirten in unserem Land und überall in Europa, die ordentliche Lebensmittel produzieren. Wieder einmal leiden unsere Landwirte an Verkaufsrückgängen und Vertrauensverlust durch das fehlverhalten einzelner Krimineller. Ich hoffe, dass die Justiz hier hart durchgreift. Denn unsere Bauern verkaufen kein verseuchtes und gesundheitsgefährdendes Essen! Sie sind Garant für gute, gesunde Lebensmittel.

Unsere Bauern sind nicht für das Bienensterben verantwortlich, sondern sie schaffen mit freiwilligen Maßnahmen – gerade aktuell im Rahmen des Programms „Bienenfreundliches Hessen“ – zusätzliche Lebensräume. Sie tun dabei sehr viel für den Erhalt von Lebensräumen und für den Artenschutz. Nahezu jedes Lerchenfenster, jedes Feldgehölz, jeder Magerrasen, jede Streuobstwiese, jeder Blüh- oder Pufferstreifen wird – auf Grundlage der Gemeinsamen Agrarpolitik und gestützt durch Förderprogramme des Landes – von einem Landwirt angelegt, gepflegt und erhalten.

Wir müssen dem Eindruck, dass wir Landwirte unsere Tiere schlecht behandeln, die Umwelt und das Wasser verseuchen und die Artenvielfalt zerstören, entschlossen entgegentreten. Das Gegenteil ist richtig. Denn egal ob Bio, Öko oder konventionell – unsere Landwirte leisten gute und wertvolle Arbeit. Meine Fraktion und die Landesregierung steht dazu, sie darin zu unterstützen.“

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Kurt Wiegel

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