• Gerade Bienen und Bestäuber benötigen unseren Schutz, damit sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen können
  • Pflanzenschutz wissenschaftlich bewerten und wenn erforderlich im Freiland verbieten

Zur heutigen Debatte um den Schutz von Bienen und anderen Insekten in Hessen erklärt der umweltpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dirk Landau:

„Hessen ist bienenfreundlich. Bestäubende Insekten sind systemrelevant für unser Ökosystem. Für Landwirtschaft, Weinbau sowie Obst- und Gemüseanbau, aber auch für einen blühenden Privatgarten sind sie unverzichtbar.

Deshalb tun wir als CDU-Fraktion viel dafür, den Rückgang von Bienen und anderen Insekten einzudämmen und möglichst umzukehren. Mit der Kampagne „Bienenfreundliches Hessen“ haben wir mit allen relevanten Beteiligten Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Mit dem bewährten Dreiklang aus Information, Beratung und finanzieller Förderung helfen wir, ausreichend Lebensräume zu schaffen. Deshalb stärken wir auch die Aus- und Weiterbildung und die Forschung in diesen Bereichen. Ich bin froh, dass dies im konstruktiven Zusammenspiel mit Landwirten, Forstwirten, gewerblicher und privater Gärtnerei und natürlich vor allem den vielen tausend Imkerinnen und Imkern in Hessen gelingt. Auch das Bieneninstitut des Landes leistet hierbei wichtige Arbeit und die Kommunen beteiligten sich ebenfalls auf den vielen öffentlichen Flächen, wo noch große Potenziale für wertvolle Lebensräume schlummern. So entstehen auf private Initiative überall in Hessen blühende Lebensräume für die Insekten – davon haben nicht nur die Insekten, sondern am Ende wir alle etwas.

Ein wichtiger Beitrag ist auch, dass wir Pflanzenschutzmittel, die den Bienen schaden, konsequent verbieten. Wir unterstützen daher Bundesministerin Klöckner in ihrer Haltung, sich für ein europaweites Verbot bestimmter Neonicotinoide einzusetzen, die von den zuständigen wissenschaftlichen Stellen auf europäischer Ebene geprüft und als schädlich für Bienen eingeschätzt wurde. Für uns ist klar, dass das schnellstens vom Feld verschwinden muss, um die Bienen nicht weiter zu schaden.“

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