Anlässlich der heutigen Vorstellung zur Neuausrichtung der Fortbildung und Beratung sowie der Schulevaluation erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Hervorragend ausgebildetes Lehrerpersonal und optimale Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schulen sind maßgebliche Voraussetzungen für einen qualitativ hochwertigen Unterricht und die bestmögliche Förderung der Schüler. Mit den heute durch Kultusminister Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz vorgestellten Maßnahmen erhalten Lehrer und Schulleiter in Hessen daher zukunftsweisende Instrumentarien an die Hand, mit denen die Qualitätsentwicklung an den hessischen Schulen an entscheidender Stelle gestärkt wird. Eine regelmäßige und qualitativ hochwertige Fortbildung ist dabei unerlässlicher Bestandteil der lebenslangen beruflichen Qualifizierung von Lehrkräften.
In einem kontinuierlichen Prozess werden die bereitstehenden und zertifizierten Fortbildungsangebote durch die Landesregierung daher kontinuierlich evaluiert und noch zielgerichteter auf die jeweiligen Bedürfnisse der Lehrkräfte ausgerichtet. Durch die in der Folge erarbeitete Neuausrichtung werden sich die unterschiedlichen Fortbildungs- und Beratungsangebote der hessischen Kultusbehörden in diesem Sinne noch stärker an der konkreten Nachfrage nach gezielten Veranstaltungen und Inhalten sowie an landesweit einheitlichen Qualitätsstandards orientieren. Aktuelle bildungspolitische Herausforderungen wie Medienbildung, Inklusion oder die Integration von ausländischen Schülern bilden dabei ebenso einen Schwerpunkt der Angebote wie die permanente Optimierung bei der Vermittlung von schulischen Kernkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen.

Mit der zeitgleich erfolgten Neuausrichtung der Schulevaluation wird überdies dem Anliegen der CDU-Fraktion nach einer Überführung der bisherigen Form der Schulinspektion mit ihren turnusgemäßen Regelinspektionen in ein möglichst effizientes, zielgerichtetes und unbürokratisches Konzept Rechnung getragen. Im Rahmen der externen Evaluation werden qualifizierte schulformbezogene Experten auf Anfrage der Schulaufsicht, der Schulleitung oder der Schulkonferenz entsandt, um an den Schulen potenziellen Optimierungsbedarf zu erkennen und Lösungen erarbeiten zu können. Daneben wird jedoch künftig auch die schulinterne Evaluation durch die Bereitstellung entsprechender Berater gestärkt. Die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schule individuell zugeschnittenen Beratungsangebote und die Einbindung externer Experten sollen dabei eine bestmögliche Unterstützung der Schulen ermöglichen.

Mit der Neuausrichtung der Fortbildung, der Beratung und der Schulevaluation hat die Landesregierung folglich ein nachhaltiges  und zukunftsweisendes Konzept vorgelegt, das die geänderten Aufgaben an Lehrkräfte und Schulleitungen planmäßig aufgreift und die Unterrichtsqualität an den hessischen Schulen dadurch auf einem hohen Niveau sichert.“

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Armin Schwarz

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