Fach- und Führungskräfte werden in Hessen dringend benötigt, doch der Erwerb zusätzlicher Qualifikationen kostet Zeit, Mühe und Geld. Das Land Hessen hat mit der Aufstiegsprämie ein sichtbares Zeichen gesetzt. Weiterqualifikation lohnt sich für den Einzelnen in vielfacher Hinsicht, ist aber auch für den Wirtschaftsstandort Hessen von zentraler Bedeutung. Dazu erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert:

„Die Anforderungen in den Unternehmen haben sich durch neue Technologien und die Digitalisierung der Arbeitswelt deutlich gewandelt. Damit steigen auch die Anforderungen an das Ausbildungsniveau der Beschäftigten. In verschiedenen Branchen fehlen zudem qualifizierte Fachkräfte. Eine Weiterqualifizierung dient also nicht nur dem eigenen Aufstieg und der Eröffnung neuer Berufsperspektiven, sondern ist auch für die Deckung des Fachkräftebedarfes in den Unternehmen von größter Wichtigkeit. 1729 Frauen und Männer wurden im vergangenen Jahr mit einer Aufstiegsprämie von 1.000 Euro für ihr Engagement belohnt. Sie haben erfolgreich ihren Meistertitel in Handwerk, Industrie, Handel oder Landwirtschaft abgeschlossen.

Beantragen können die Aufstiegsprämie Frauen und Männer, die nach dem 1. Januar 2018 eine Aufstiegsprüfung (Meisterprüfung) nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) bestanden und damit einen Abschluss als Handwerksmeister, Industriemeister, Fachmeister oder Meister aus dem landwirtschaftlichen Bereich erworben haben. In diesem Jahr wurde die Prämie auf die Absolventen gleichwertiger öffentlich-rechtlicher Fortbildungsprüfungen nach BBiG beziehungsweise HwO ausgeweitet, sofern diese dem Niveau 6 oder 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen entsprechen.“

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Heiko Kasseckert

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