„Die Erinnerungen an das nationalsozialistische Regime und das unendliche Leid, das es in Europa verursachte, müssen wachgehalten werden. Das Wissen um die Geschichte des Nationalsozialismus mahnt zur Wachsamkeit, denn nie wieder dürfen wir zulassen, dass Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung, ihrer Volkzugehörigkeit oder sexuellen Orientierung verfolgt, eingesperrt und getötet werden“, sagte Michael Boddenberg, Vorsitzender CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, anlässlich des 70. Gedenktages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.  

Auschwitz stehe wie kein anderer Name für die Gräuel der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und als Mahnmal dafür, dass die Achtung der Menschenwürde und die Bewahrung freiheitlicher Werte eine ständige Verpflichtung und Verantwortung innerhalb der Gesellschaft sind. „Die Existenz freiheitlich demokratischer Strukturen in Deutschland und Europa ist keine Selbstverständlichkeit, sondern vielmehr eine andauernde Aufgabe und Herausforderung“, betonte Boddenberg.

Der Blick dafür, Rassismus und Totalitarismus schon in ihren Anfängen zu erkennen, müsse geschärft werden. Deshalb sei es richtig und wichtig in Schulen, Universitäten und außerschulischen Bildungseinrichtungen immer wieder auf das dunkelste Kapitel der deutschen Vergangenheit einzugehen und über die daraus zu ziehenden Lehren zu diskutieren. „Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die lebendige Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte“, so Boddenberg. 

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Michael Boddenberg

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