Eine „Bestätigung für den Kurs der Landesregierung“ nannte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Generalsekretär Michael Boddenberg, die Vorschläge der FDP-Fraktion, ein Jobnetzwerk als gebietsübergreifende Kooperation unter den 13 optierenden Kommunen in Hessen einzurichten. „Es ist selbstverständlich sinnvoll, dass offene Jobs auch über die Grenzen einer Kommune angeboten werden können, wenn sie von der Kommune selbst nicht besetzt werden können.“

„Sozialministerin Silke Lautenschläger hat mit ihren regelmäßigen Gesprächen in den letzten Monaten bereits für einen entsprechenden Austausch zwischen den Kommunen gesorgt“, so Boddenberg. Dies gelte selbstverständlich auch für die anderen 13 Kommunen, in denen die Vermittlung über Arbeitsgemeinschaften zwischen Bundesagentur (BA) und Kommunen erfolgt.

„Hessen hat in Deutschland maßgeblich für die Umsetzung der Optionsmöglichkeit gekämpft. Die besseren Vermittlungsergebnisse der 13 Optionskommunen zeigen bereits heute, dass die beste Betreuung vor Ort und nicht durch die zentralistisch geführte Bundesagentur geleistet werden kann", sagte Boddenberg. Diese Möglichkeit müsse konsequent ausgebaut werden. Von der rot-grünen Opposition im Landtag forderte Boddenberg, sich „ein Beispiel an der konstruktiven Politik der FDP“ für mehr Wachstum und Beschäftigung zu nehmen.
Die Arbeit der Bundesagentur und Arbeitsagenturen müssen nach der Vorstellung Boddenbergs deutlich effektiver werden. Zwar leisten die Mitarbeiter eine sehr verantwortungsvolle Arbeit, aber seien die zentralen Strukturen der BA „verbesserungswürdig“.
„Die Bürger in Deutschland erwarten von den politisch Verantwortlichen Maßnahmen, die die Arbeitslosigkeit senken und keine ideologischen Konzepte von gestern, die in sieben Jahren rot-grüner Regierung Massenarbeitslosigkeit auf Rekordniveau zur Folge hatten“, erklärte Boddenberg abschließend.
 

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