„Schon der erste Tag hat gezeigt, dass die von der CDU-Landtagsfraktion initiierte Anhörung äußerst sinnvoll ist. Nicht ideologisch motivierte Energieträumereien, sondern die nüchterne und sachliche Analyse der Potenziale erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung der Realisierbarkeit sind erforderlich, wenn wir die zur Veränderung notwendige Akzeptanz bei den Verbrauchern erreichen wollen,“ sagten der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg, und die umweltpolitische Sprecherin, Elisabeth Apel, heute am Rande der Landtagsanhörung zu einer zukünftigen Energie- und Klimaschutzpolitik.

Der Themenkomplex sei zu vielschichtig und die Herausforderungen seien zu anspruchsvoll, um sie im politischen Alltagsgeschäft abzuhandeln. Keiner könne von sich behaupten, den Königsweg bereits gefunden zu haben, betonten die beiden CDU-Politiker. Daher habe die CDU-Fraktion die Initiative für diese Anhörung ergriffen.
„Zweck der Anhörung soll sein, gangbare und volkswirtschaftlich vertretbare Wege zu finden, wie unter der Prämisse einer sicheren, preiswerten und umweltverträglichen Energieversorgung ein möglichst hoher Anteil erneuerbarer Energien an der Endversorgung bis zum Jahr 2020 erreicht werden kann", erläuterte Boddenberg.
„Wichtig ist dabei, dass wir die Klimaschutzziele im Auge behalten und gleichzeitig verhindern, dass wir eine Energiepolitik für Millionäre machen. Strom und Heizung müssen auch für den kleinen Geldbeutel bezahlbar bleiben!“, ergänzte Apel abschließend.
 

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