„Eine wichtige Hürde für den Flughafenausbau ist genommen. Das ist ein Meilenstein für die Schaffung von 100.000 Arbeitsplätzen für die Region“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg, zu der Einigung zwischen Flughafenbetreiber Fraport und dem Chemiekonzern Ticona/Celanse zum Ausbau des Frankfurter Flughafens.

„Wenn Hessen seinen Standortvorteil in der Mitte Europas weiter ausspielen soll, kann dies nur bei optimalen Verkehrsanbindungen gelingen. Dazu gehört ein ausreichendes Schienen- und Straßennetz und vor allem die Weiterentwicklung des größten hessischen Beschäftigungsmotors, dem Frankfurter Flughafen", machte Boddenberg deutlich. Hier sei man mit der heutigen Absichtserklärung einen wichtigen Schritt vorangekommen.

"Es wird Zeit, dass auch Grüne und weite Teile der SPD endlich erkennen, dass der Ausbau Garant für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes und entscheidend für die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist", so der CDU-Wirtschaftspolitiker. Die Behauptungen von SPD und Grünen, die Einigung koste Arbeitsplätze nannte der CDU-Wirtschaftspolitiker den „typischen haltlosen Unsinn der rot-grünen Fundamentalopposition". Der Vorwurf Walters einer zu frühen Festlegung auf eine Variante sei „völlig absurd“. Die CDU habe immer gesagt, dass „wir diejenige Variante favorisieren, die die geringstmögliche Lärm- und Umweltbelastung mit sich bringt. Während wir unsere Pläne frühzeitig offen gelegt haben, versucht die hessische SPD sich weiter um eine konkrete Festlegung herumzudrücken. Das ist feige und mehr als durchsichtig“, so Boddenberg.
Gleichermaßen „durchschaubar“ sei der Versuch der Grünen, sich neuerdings als „Chemielobbyisten“ aufzuspielen. „Es klingt wie Hohn, wenn ausgerechnet Grüne, die über viele Jahre Arbeitsplätze im Bereich der Chemie- und Pharmaindustrie aus diesem Land vertrieben haben, sich jetzt in dieser Weise aufspielen“, erinnerte der CDU-Politiker.

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