• Beschäftigungsrekord in Hessen

  • Hessen gehört zu den stärksten Wirtschaftsstandorten in Europa

  • Konkrete Bemühungen zur Integration von Flüchtlingen in den hessischen Arbeitsmarkt greifen

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Thema „Fachkräftesicherung“ erklärte die Abgeordnete der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Sabine Bächle-Scholz:

„In Hessen gab es Anfang 2018 mehr als 2,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – das ist ein Beschäftigungsrekord. Dies ist ein Beleg für die hervorragende Wirtschaftslage in Hessen unter CDU-geführter Landesregierung. Zudem haben wir in Hessen eine historisch niedrige Arbeitslosenquote: mit 4,8 Prozent im März 2018 liegt Hessen auf Platz vier der Bundesländer. Und in keinem anderen Flächenland ist das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem so hoch wie bei uns. Hessen gehört zweifellos zu den stärksten Wirtschaftsstandorten in Europa, nicht zuletzt dank der hohen Innovationskraft von Unternehmen und dem Know-how ihrer Beschäftigten.

In Hessen soll möglichst jeder ausbildungswilliger Jugendlicher einen Ausbildungsplatz erhalten. Damit auch Jugendlichen der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt, die es besonders schwer haben, unterstützt dabei unserer Hauptschülerprogramm und die Ausbildungsplatzförderung. Für 2018 haben wir hierfür rund vier Millionen Euro vorgesehen. Überdies fördert die Landesregierung abschlussbezogene Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der Initiative ProAbschluss. Für diese Initiative sind bis 2021 rund 33 Millionen Euro aus eigenen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds eingeplant. So nehmen wir unsere gesellschaftspolitische Verantwortung wahr – niemand bleibt zurück.

Auch die Bemühungen zur Integration von Flüchtlingen in den hessischen Arbeitsmarkt greifen. Viele hessische Unternehmen sind interessiert, junge Flüchtlinge und Neueinwanderer auszubilden und zu beschäftigen: gesuchte Fachkräfte von heute und morgen. Am Programm ‚Wirtschaft Integriert‘ beteiligen sich die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, der Hessische Handwerkstag, die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern sowie das Bildungswerk der hessischen Wirtschaft. Die Landesregierung hat dafür bisher 23 Millionen Euro bereitgestellt und wird in den Haushaltsjahren 2018 und 2019 25 Millionen Euro einsetzen. Von den ersten Teilnehmern des im April 2016 gestarteten Programms haben über 200 im vergangenen Jahr mit einer Ausbildung begonnen. Das ist ein toller Erfolg für unseren hessischen Förderweg.

Für Flüchtlinge ab 18 Jahren, die eine gute Bleibeperspektive aufweisen, wollen wir möglichst frühzeitig eine Brücke zwischen Arbeit und Ausbildung bauen. Wir haben die berufsspezifische Sprach- und Arbeitsmarktförderung im Rahmen des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets deshalb für die Zielgruppe der Flüchtlinge um 10,5 Millionen Euro aufgestockt. Außerdem haben wir das Programm ‚Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen zur inklusiven Förderung junger Flüchtlinge‘ um drei Millionen Euro erhöht. Des Weiteren bündelt die gemeinnützige Initiative ‚JOBLINGE‘ bürgerschaftliches Engagement zahlreicher Partner aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um benachteiligte Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen. So haben in Hessen bereits mehr als 1000 junge Menschen dank ‚JOBLINGE‘ ihren Weg in Ausbildung oder Arbeit gefunden.

Dies alles zeigt: Die Landesregierung hat sich dem Thema ‚Fachkräftesicherung‘ bzw. ‚Ausbildung guter Fachkräfte‘ mit Herz und voller Kraft angenommen und wird dies auch in Zukunft tun.“

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