Der stellvertretende Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion und Schulpolitiker, Dr. Norbert Herr, hat die Aussagen der hessischen FDP korrigiert und klar gestellt, dass unter der CDU-Landesregierung so viel in Bildung investiert werde"wie nie zuvor". Herr nannte den Mitteleinsatz für die Verlässliche Schule einen "finanziellen Rekordeinsatz des Landes für eine funktionierende Vertretung", die auch bei kurzfristiger Erkrankung eines Lehrers funktioniere. "Seit 1999 hat die CDU-Politik die Mittel für Vertretungsunterricht von 5,7 Millionen Euro auf heute 42 Millionen Euro mehr als versiebenfacht", so der CDU-Politiker.

Die CDU-Landesregierung stelle seit dem
laufenden Schuljahr sicher, dass in den ersten bis zehnten Schulklassen
zwischen der ersten und sechsten Unterrichtsstunde nach Stundenplan
"kein Kind mehr vorzeitig nach Hause geschickt" werden müsse. "Das ist
bundesweit einmalig. Auch bei der Deutschförderung und den
SchuB-Klassen an den Hauptschulen, in denen die Schüler zwei Tage in
der Woche in Betrieben praktische Erfahrungen sammeln, sind wir
bundesweit Vorreiter", betonte Herr. "Zu rot-grünen Regierungszeiten
war massiver Unterrichtsausfall in Hessen die Regel. Bei der
Deutschförderung, die heute Pate für andere Länder steht, haben uns die
Grünen wegen angeblicher Zwangsgermanisierung beschimpft", erinnerte
Herr.

Die CDU-Politik habe dafür gesorgt,
dass im Vergleich zum letzten rot-grünen Regierungsjahr 1998 heute weit
über 100.000 Unterrichtsstunden jede Woche mehr erteilt würden. "Wir
haben die rot-grüne Ungerechtigkeit des massiven Unterrichtsausfalls
beendet." Die CDU-Politik habe deshalb für 3.500 zusätzliche
Lehrerstellen und 2.100 zusätzliche Referendarstellen gesorgt. Zur
Sicherstellung verlässlicher Schulzeiten hätten die Schulen außerdem so
viele organisatorische, personelle und finanzielle Freiheiten wie noch
nie erhalten. "Auch das ist ein Beitrag zu mehr Schulqualität." Die
Zustimmung von 73 Prozent der befragten Eltern, Schüler und Lehrer zum
Konzept der Verlässlichen Schule in einer Umfrage des Hessischen
Rundfunks widerlege die unsachliche Kritik und "Nörgelei" der
Landtagsopposition. "Die Beschwerden über die Unterrichtsgarantie Plus
liegen im Promillebereich. Die Opposition muss endlich einsehen, dass
dieser Zug ohne sie sehr erfolgreich angefahren ist und die Fahrt
erfolgreich fortsetzen wird."

Externe Vertretungskräfte, die im
Rahmen der Unterrichtsgarantie Plus zum Einsatz kämen, seien zu fast 90
Prozent erwiesenermaßen pädagogisch und fachlich qualifiziert. Im
Übrigen kämen sie nur zu einem sehr geringen Anteil am Gesamtunterricht
zum Einsatz. "Die Diskussion um die Vertretungskräfte ist eine
Geisterdiskussion", stellte Schulpolitiker abschließend fest.

 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag