Die Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion in der „Arbeitsgemeinschaft Informationstechnik und eGovernment“ des Hessischen Landtags, Mark Weinmeister und Peter Beuth, haben sich auf der Computermesse CeBit in Hannover von den Vorreiterprojekten der Landesregierung in Sachen „eGovernment“ und dem neuesten sicherheitspolitischen Fortschritt überzeugt.

Am Stand des Landes Hessen wurde dessen führende Rolle unter den Bundesländern in Sachen Informationstechnik deutlich. Der verstärkte Einsatz von „eGovernment“ in Landes- und Kommunalverwaltung mache nicht nur den Bürgern den Verkehr mit den Behörden einfacher, er sorgt darüber hinaus für eine effizientere Verwaltung und nicht zuletzt für eine Kostenreduzierung. „Das hessische Wissensnetzwerk mit seinen online-Diskussionsforen bietet Vertretern aus Wissenschaft und Politik die Möglichkeit, unmittelbar miteinander in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Der Weg zwischen Fachkompetenz und politischen Entscheidungsträgern wird kürzer“, so Weinmeister.

Beuth zeigte sich als Jurist von der Landesrechtssprechungsdatenbank beeindruckt. Hier sind via Internet alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Entscheidungen hessischer Richter einsehbar, selbstverständlich unter Wahrung der Anonymität der betroffenen Personen.
Die schon seit längerem von der hessischen Justiz genutzte Möglichkeit der so genannten „elektronischen Fußfessel" biete die Möglichkeit, mittels modernster Technik den Tagesablauf von unter Bewährung stehenden Strafgefangenen zu kontrollieren. „Verstöße gegen Auflagen werden so erfasst, aber auch die Resozialisierung wird durch das Aufrechterhalten eines geregelten Tagesablaufs erleichtert“, begründete Beuth die Vorteile dieses Instruments.
„Die neu geschaffene Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger sowie vor allem für relevante Benutzergruppen - wie Kaufhäuser-, per Internet ihre Anzeigen oder andere Mitteilungen an die Polizei weiter zu leiten, ermöglicht einen schnellen Kontakt zur hessischen Polizei, damit eine beschleunigte Bearbeitung und eine effektive Strafverfolgung“, so Weinmeister.„Die Onlinewache ist darüber hinaus mit den bereit gestellten Formularen benutzerfreundlich, erleichtert auch den Beamten die Arbeit“, so Beuth.
Beide Abgeordnete ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, auch die neu geschaffene Möglichkeit des digitalisierten Fingerabdrucks zu testen.
 

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