Zur Anmeldung einer Aktuellen Stunde zum Thema: „OPEL Rüsselsheim: starker Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion – Hessen steht weiterhin fest an der Seite der Opel-Beschäftigten“ für die kommende Plenarsitzung am Donnerstag erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der hessischen CDU-Landtagsfraktion Holger Bellino:

„Die OPEL-Beschäftigen in Rüsselsheim und den weiteren Standorten erwarten mit Recht, dass die Situation über einen möglichen Verkauf an die Groupe PSA schnellstmöglich geklärt wird. Insbesondere haben sie und ihre Familien Klarheit über einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und die Sicherung der Standorte verdient. Für die Zukunftsfähigkeit der Adam Opel AG tragen sowohl die General Motors Company wie auch die Groupe PSA besondere Verantwortung. Für uns ist dabei die Sicherung der Arbeitsplätze bei Opel von größter Bedeutung. Wir stehen fest an der Seite der OPELANER in Deutschland.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass Bundes- und Hessische Landesregierung sowie die Landesregierungen der weiteren deutschen Opel-Standorte Eisenach und Kaiserslautern unmittelbar nach Bekanntwerden der Gespräche hervorgehoben haben, dass sie sich gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft von Beschäftigten, Unternehmen und Standorten einsetzen wollen. Die Automobilbranche ist auch für Hessen von großer Bedeutung. Von den über 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens in Europa sind rund 14.000 Menschen am Standort Rüsselsheim beschäftigt. Sie leisten jeden Tag hervorragende Arbeit. Dazu gehört neben der modernen Produktion zudem das internationale Entwicklungszentrum, in welches erst vor kurzem über 200 Millionen Euro investiert wurden und dessen Schwerpunkt die Neuentwicklung von Antriebssystemen ist. Auch deshalb ist es so wichtig, dass dort weiter investiert wird, um die Zukunftsfähigkeit von Opel insgesamt zu sichern.

Wir hoffen, dass bald eine tragfähige Entscheidung getroffen und PSA bei einem Verkauf seine Zusagen dauerhaft einhalten wird, so wie auch GM über 80 Jahre Partner von OPEL war. OPEL befindet sich mit seiner Modelloffensive auf einem guten Weg. Die permanente öffentliche Diskussion schadet jedoch dem Ansehen und neuen Image des Unternehmens, den Verkaufszahlen und damit den Arbeitnehmern. OPEL muss sich nach diesen Turbulenzen schnellstmöglich wieder der Konstruktion, dem Bau und dem Verkauf von Autos widmen können.“

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Holger Bellino

Parlamentarischer Geschäftsführer und Obmann im UNA 19/2

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