• Sicherheit für Beschäftigte, Unternehmen und Standorte in Reichweite
  • Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Sicherung der Standorte beabsichtigt
  • OPEL bringt gute Voraussetzungen für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben mit

Die Situation bei OPEL war auf Initiative der CDU-Fraktion heute Gegenstand der Debatte im Hessischen Landtag. Vor gut zwei Wochen hatte das Unternehmen die Pläne zur Sanierung der Marke mit Stammsitz in Rüsselsheim vorgestellt. Mit dem geplanten Programm „PACE!“ sollen u. a. ab 2020 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Durch weitere Umstrukturierungen soll die Gewinnschwelle zukünftig bereits mit 800.000 Fahrzeugen von Opel/Vauxhall erreicht werden. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim soll als ein globales Kompetenzzentrum für den neuen Eigentümer, die Groupe PSA, dienen. Dazu erklärte die zuständige Wahlkreisabgeordnete der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Sabine Bächle-Scholz:

„Mit dem durch PACE! eingeschlagenen Weg kann ein neues Kapitel in der Geschichte dieses traditionsreichen hessischen Unternehmens beginnen. Es beendet zudem eine lange Phase der Unsicherheit mit einem klaren Bekenntnis zum Standort Hessen, den Beschäftigten sowie deren Sachverstand und Kompetenz. Beides – die Beschäftigten und ihr Wissen – sind von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Gesamtkonzerns in einem sich stark verändernden Wettbewerbsumfeld. Gleichzeitig ist die Erklärung, dass das Forschungs- und Entwicklungszentrum zu einem globalen Kompetenzzentrum für den neuen Eigentümer werden sollen, ein starkes Bekenntnis zum Standort Rüsselsheim. Offenkundig hat die PSA Group den Willen, OPEL zu neuen Erfolgen zu führen. Dies begrüße ich ausdrücklich, auch wenn damit noch nicht alle Probleme vom Tisch sind. Jetzt sind Betriebsrat und Gewerkschaften am Zuge, sich in die Weiterentwicklung einzubringen.

Es ist auch eine gute Botschaft für die Angehörigen und Familien der Beschäftigten an den OPEL-Standorten, dass beabsichtigt ist, auch über 2018 hinaus betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen und die Werke zu erhalten. Damit kehrt Ruhe ein, um die vor OPEL liegenden, enormen Aufgaben zu bewältigen. So ist eine Exportoffensive geplant, mit der bis 2022 rund 20 neue Märkte erschlossen werden sollen. Bereits 2020 soll OPEL/VAUXHALL mit vier elektrifizierten Modellreihen auf dem Markt vertreten werden. Alle europäischen PKW-Baureihen sollen bis 2024 entweder mit reinem Batterieantrieb ausgestattet oder als Plug-in-Hybride verfügbar sein. Dadurch können sich große Wachstumschancen ergeben, die natürlich auch von der Entwicklung von PSA abhängig sind. OPEL muss zudem unabhängiger vom bislang dominanten europäischen Markt werden.

OPEL ist ein innovationsstarkes Unternehmen, das alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung hat. Gleichzeitig liegt vor der Führungsspitze und den Arbeitnehmern noch eine Menge Arbeit bei der Umsetzung des neuen Programmes, etwa der Hebung von Kostensenkungspotentialen. Der Übergang zu alternativen Antriebsformen ist eine weitere Herausforderung, der OPEL und PSA wie alle anderen Hersteller weltweit gegenüber steht. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass gerade die Mitarbeiter der Fertigung und Forschung in Rüsselsheim angesichts der herausragenden Leistungen der letzten Jahre mit Selbstbewusstsein und Zuversicht in die Zukunft blicken können.“

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