Der arbeitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Patrick Burghardt, äußerte sich kritisch zu der Aktuellen Stunde der Linken. "Die Linke zeigt mal wieder ihren Ursprung im sozialistischen System der DDR. Doch die Planwirtschaft ist gescheitert", stellte Burghardt fest.

Die Lohnfindung sei nicht Sache des Staates, sondern die Angelegenheit der Tarifvertragsparteien. Die Gewerkschaften hätten dafür Sorge zu tragen, dass die Interessen der Arbeitnehmer vertreten werden. Zwar sei der Organisationsgrad der Gewerkschaften im Einzelhandel vergleichsweise gering, aber dennoch könne der Staat keine Besserung verordnen. Dies müssten die Gewerkschaften selbst erreichen.

"Die Tarifautonomie ist eine Errungenschaft der Sozialen Marktwirtschaft. Sie gehört unverzichtbar zu ihrem Ordnungsrahmen. Der wichtigste Ansatzpunkt dabei ist, dass die Lohnfindung nicht verstaatlicht wird, sondern Aufgabe der Tarifpartner bleibt. Wir sind ganz klar gegen Lohndumping und sittenwidrige Löhne. Genauso sind wir aber auch gegen einen staatlich verordneten einheitlichen Mindestlohn, der Arbeitsplätze vernichtet, statt sie zu erhalten und neue zu schaffen", sagte Burghardt.

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