Der weinbaupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Seyffardt, begrüßt die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Klage eines Mosel-Winzers gegen Abgaben zur zentralen Finanzierung von Weinwerbung an das Deutsche Weininstitut (DWI). "Angesichts des noch anhängigen Verfahrens hier in Hessen ist die abgewiesene Klage auch ein positives Signal für den Fortbestand der gebietlichen Absatzförderung von Wein im Bundesland Hessen.

Das Gemeinschaftsmarketing,  finanziert über die gebietliche Absatzförderung, ist gerade für kleine und mittelständische Winzerbetriebe, die nicht über die finanziellen Spielräume und Expertise verfügen, kostspielige und wirkungsvolle Marketingkampagnen in Eigenregie  auf die Beine zu stellen, eine wichtiges Standbein", so Seyffardts Reaktion auf das Urteil. Der Winzer hatte beim Verwaltungsgericht Koblenz Klage eingereicht. Das Gericht entschied nun, dass die vom DWI erhobenen Abgaben rechtmäßig seien.Seyffardt wies
darauf hin, dass ein vergleichbares Gesetz, wie dasjenige, gegen das in
Rheinland-Pfalz geklagt wurde, in Hessen im kommenden Jahr auslaufe und
entsprechend verlängert werden müsse. Die Rechtslage sei nach dem Urteil in
jedem Fall klarer als vorher, was Seyffardt als gute Voraussetzung für eine
Verlängerung der bestehenden Regelung einstufte. Von Seiten der Landesregierung
gebe es bereits Willensbekundungen, das Gesetz zur gebietlichen Absatzförderung
verlängern zu wollen.

Der Präsident des
Rheingauer Weinbauverbandes Klaus-Peter Keßler  und der Vorsitzende des
Bergsträßer Weinbauverbandes Otto Guthier unterstrichen beide die Notwendigkeit
der bestehenden Finanzierung der Gebietsweinwerbung in den hessischen
Weinbaugebieten, so Seyffardt.  

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