"Statt sich nur dem Lamentieren von Solar-Lobbyverbänden anzuschließen, sollte sich Herr Schäfer-Gümbel vielleicht auch mal bei Verbänden umhören, die die Interessen der Verbraucher vertreten. Mit derartigen Äußerungen gegen die Senkung der dramatisch überhöhte Solarvergütung macht Schäfer-Gümbel den Scheer", sagte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, im Hinblick auf heutige Äußerungen des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion zu den geplanten Anpassungen der Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen.

Es sei
nicht von der Hand zu weisen, dass die Anlagenpreise Branchenangaben zufolge im
vergangenen Jahr um 26 Prozent gesunken seien, ohne dass hiervon die
Stromverbraucher, sondern lediglich die Anlagenbetreiber profitierten. "Es ist überfällig, dass dieser erfreuliche Fortschritt hin zu
wettbewerbsfähiger Stromproduktion auch an die Endkunden weitergegeben wird.
Die Preissenkungen für Solarenergie gehören den Verbrauchern", so der
CDU-Energiepolitiker.

"Vor
dem Hintergrund, dass der Bundesverband der Verbraucherzentralen sogar etwa
doppelt so hohe Einschnitte bei der Vergütung für Solarstrom gefordert hat, halte
ich die im Raum stehenden Absichten für angemessen und zielführend, da
unterschiedliche Interessen ausgewogen berücksichtigt wurden. Über- wie auch
Unterförderungen müssen unbedingt vermieden werden", sagte Stephan.

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