"Die mehrheitliche Ablehnung einer Salzwasserleitung in die Nordsee durch den niedersächsischen Landtag ist zutiefst bedauerlich. Gleichwohl müssen auch weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, die von der Kaliproduktion ausgehenden Umweltbelastungen für Hessen so weit als möglich zu reduzieren", sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan.

Der nordhessische CDU-Landtagsabgeordnete und der wasserpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dirk Landau, sagte, dass man die Kali-Arbeitsplätze unbedingt in Nordhessen erhalten wolle. "Die überregionale Lösung in Form einer Salzwasserleitung bis an die Nordsee wurde nach eingehender Prüfung aller denkbaren Varianten am Runden Tisch erarbeitet und favorisiert. Dadurch würde die Salzfracht, die ohnehin über die Flüsse in die Nordsee gelangt, direkt eingeleitet", so Landau.
"Ein weiterer Vorteil dieser
überregionalen Leitung ist, dass damit auch in der Nach-Bergbauphase gearbeitet
werden kann, um beispielsweise die Niederschlagsabwässer der Kalihalden zu
entsorgen. Dies darf nicht vernachlässigt werden", forderte
Stephan.

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