„Angesichts des demografischen Wandels ist die Fachkräftesicherung eine der großen gesamtgesellschaftlichen Zukunftsaufgaben. Die Hessische Landesregierung hat schon lange begonnen, die Rahmenbedingungen für die Fachkräftesicherung in Hessen erfolgreich zu setzen und regelmäßig weiterzuentwickeln. Die hessische Fachkräftestrategie ist auf eine breite Basis gestellt. Die zentralen Elemente sind dabei die Gewinnung von Fachkräften aus dem In- und Ausland, die Sicherung der Fachkräfte in den Unternehmen und die Arbeitgeberattraktivität. Als zentrale Anlaufstelle und als Impulsgeberin hat die Landesregierung bereits im August 2014 im Ministerium für Soziales und Integration eine eigene Stabsstelle ‚Fachkräftesicherung in Hessen‘ eingerichtet“, sagte der sozialpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, anlässlich der Regierungserklärung von Staatsminister Stefan Grüttner.

„Fachkräftesicherung ist jedoch auch eine originäre Aufgabe der Wirtschaft. Handlungsbedarfe bestehen hier weiterhin bei der Erwerbsbeteiligung von Frauen oder den Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten im Beruf. Wir fordern daher auch Unternehmen auf, sich um qualifizierte Fachkräfte vor allem auch unter den Frauen und älteren Menschen zu bemühen. Gerade hier ist dann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von großer Bedeutung. Wir wollen Frauen eine echte Wahlfreiheit eröffnen. Daher begrüßen wir, dass die Landesregierung den stetigen Ausbau der Kinderbetreuung in Hessen fördert und mit 460 Millionen Euro in diesem Jahr so viel Geld wie noch nie in die Kinderbetreuung investiert“, so Bartelt.

„Hessen hat  einen soliden, anpassungs- und aufnahmefähigen Arbeitsmarkt mit funktionierenden Strukturen und einer ausgeprägten Vernetzung der Arbeitsmarktpartner. Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen sank im September 2016 auf den niedrigsten Stand seit 24 Jahren. Wir wollen den Wirtschafts- und Technologiestandort Hessen und damit den sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand des Landes weiterhin sichern. Durch die Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets des Landes mit einem Jahresvolumen von 25 Millionen Euro werden aktuell 26 hessische Gebietskörperschaften bei ihren regionalen, rechtskreisübergreifenden Arbeitsmarkt- und Ausbildungsstrategien unterstützt und werden somit einen Beitrag zur Arbeitskräfteversorgung in den Regionen leisten“, erklärte Bartelt.

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