• Einblick in die religiöse Vielfalt unseres Landes

  • Integrationsfortschritte und Handlungsbedarfe sichtbar machen

  • Religion als verbindendes Band eines friedlichen Miteinanders

Anlässlich der heutigen Vorstellung der Neuauflage der Studie „Wie hast Du’s mit der Religion?“ erklärte der kirchenpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Tobias Utter:

„Es ist eine der zentralen Herausforderung unserer modernen Gesellschaft, ein friedliches Miteinander der Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen zu ermöglichen. Dabei ist es heute wichtiger denn je, dass die Religionen untereinander einen ehrlichen Dialog führen und sich einander achten. Dialog heißt aber auch, dass man zu seiner Position steht und von der eigenen Position aus den anderen zu verstehen versucht. Des Weiteren geht es immer auch darum, vom jeweils anderen zu lernen. Auf dieser Erfahrungsebene können wir uns mit den verschiedenen Religionen austauschen.

‘Wie hast Du’s mit der Religion?‘ ist nicht nur ein bekanntes Zitat aus Goethes Faust, sondern zugleich Titel einer Neuauflage der Religions-Studie für das Land Hessen aus dem Jahr 2013. Religionszugehörigkeit und Religiosität sind nämlich nach wie vor gesellschaftliche Dunkelfelder, über die viel spekuliert wird, zu denen aber wenige aktuelle Daten vorliegen. Die neue Studie basiert wie die Vorgängerstudie auf einer repräsentativen Befragung von Personen ab 18 Jahren in Hessen und erlaubt verschiedene Einblicke in die Religionszugehörigkeit, die Religiosität, die Religionsausübung sowie die religiöse Toleranz der Personen mit und ohne
Migrationshintergrund. Anhand von Daten und Fakten können so Integrationsfortschritte, aber auch Handlungsbedarfe in den verschiedenen integrationspolitischen Themenfeldern sichtbar gemacht werden.

Alles in allem zeigt sich jedoch, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der Auffassung ist, die eigene Religion in Hessen frei ausüben zu können. Gleichzeitig ist eine hohe Toleranz der hessischen Bevölkerung gegenüber Menschen anderer oder keiner Religion festzustellen. Dies ist eine gute Basis für die Verständigung zwischen den Religionen und es lohnt sich auch weiterhin, für ein friedliches Miteinander einzutreten.“

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tobias.utter

Tobias Utter

Europapolitischer Sprecher, Ältestenratsmitglied

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