Im Rahmen der heutigen aktuellen Stunde unterstrich der Landtagsabgeordnete Roger Lenhart, dass aus Gründen der Versorgungssicherheit, des Klimaschutzes und dem Gebot der Verminderung der CO2-Emissionen das Kraftwerk Biblis auf mittlere Sicht unverzichtbar ist.

„Daran können auch die realitätsfernen Wunschträume der Grünen, die sich nicht zu schade sind, selbst Vorkommnisse ohne oder mit sehr geringer sicherheitstechnischer Bedeutung als Anlass für eine Plenardebatte zu nehmen, nichts ändern“, so der CDU-Politiker.

Lenhart bekräftigte, dass Kernkraftwerke nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik sicher zu betreiben sind und die Sicherheitsauflagen der Aufsichtsbehörde vom Betreiber zeitnah und umfassend erfüllt werden müssen. „Abstriche an den Sicherheitsvorkehrungen kann und darf es in diesem Bereich auch bei einer Verlängerung der Laufzeiten nicht geben“, stellte der Abgeordnete klar.

Dass auch die regenerativen Energiequellen, und dabei insbesondere die Biomasse bei der Energieerzeugung zukünftig an Bedeutung gewinnen, stellte Lenhart dabei nicht in Abrede: „Wir halten an unserem Ziel fest, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung bis zum Jahr 2015 auf 15 % zu erhöhen."
Allerdings zeige eine realistische Einschätzung dieser Potentiale, dass auch weiterhin die Kernkraft innerhalb eines ökonomisch und ökologisch ausgewogenen Energiemix enthalten sein werde.
„Jedenfalls sind Klimaschutzziele auf keinen Fall zu erreichen, wenn, wie im Fall Obrigheim erfolgt, CO2-Schleudern in Form von alten Kohle und Heizölblöcken wieder ausgemottet werden, so Lenhart abschließend.
 

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