• Schon über 250.000 Schülertickets verkauft – nur 1 Euro pro Tag für die hessenweite Mobilität von Schülern und Auszubildenden
  • Freiwilligkeit sichert echte Wahlfreiheit zwischen den Verkehrsmitteln
  • Leistungsfähigkeit und Attraktivität des ÖPNV in Hessen weiter stärken

Die erfolgreiche Einführung des hessischen Schülertickets, das seit Anfang August genutzt werden kann, war heute auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion Gegenstand einer Aktuellen Stunde. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Ulrich Caspar, erklärte dazu:

„Die Einführung eines in ganz Hessen geltenden Schülertickets ist ein enormer Schub für die Mobilität der rund 840.000 Schüler und Auszubildenden in Hessen. Sie ist schon jetzt ein enormer Erfolg, denn Mitte August konnte bereits das 250.000ste Schülerticket übergeben werden. Dieses transparente und einfache Angebot endet nicht an der Stadt- oder Landkreisgrenze. Das ist bundesweit einmalig und beispielhaft für die Mobilitätspolitik der Landesregierung.

Auf dem Weg in die Schule, zu Treffen mit Freunden, zum Schwimmbad oder zu anderen Veranstaltungen, ob innerhalb oder außerhalb der Schulzeiten und Ferien: Für 365 Euro im Jahr kann nun das leistungsfähige und funktionierende ÖPNV-Netz von Bussen und Bahnen in Hessen genutzt werden. Die jungen Nutzer von heute sind dabei weitaus eher auch Nutzer der Zukunft. Die Verkehrsverbünde in Hessen können sie langfristig mit ihrem Angebot überzeugen und binden. Zugleich senkt ein Schülerticket im Regelfall auch die Mobilitätskosten von Familien deutlich. Wer jedoch weiterhin zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad oder dem Auto fahren möchte oder das „Elterntaxi“ nutzt, kann dies tun und muss kein Schülerticket erwerben. Das ist echte Wahlfreiheit.

Mit der Ende vergangenen Jahres unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung des Landes mit den hessischen Verkehrsverbünden haben wir die Grundlage für einen leistungsfähigen ÖPNV in Hessen geschaffen. Zusätzlich stellt das Land für das Schülerticket allein in der dreijährigen Erprobungsphase bis zu 20 Millionen Euro pro Schuljahr zur Verfügung, um etwaige Einnahmeausfälle der Verbünde auszugleichen. Das ist ein starkes Signal, dass wir vom den Projekt überzeugt sind und zu seinem Erfolg beitragen wollen.

Die Nachfrage nach Bussen und Bahnen wird auch in Zukunft steigen. Sie kann aber vor allem im Ballungsraum Rhein-Main erst dann ausreichend gedeckt werden, wenn in einigen Jahren wichtige Infrastrukturvorhaben verwirklicht worden sind. Das Engagement der Landesregierung bei Projekten wie der Regionaltangente West oder der Nordmainischen S-Bahn sind bester Beleg dafür, dass die CDU-geführte Landesregierung die wichtige Bedeutung des ÖPNV erkennt und die Verbünde bei der Aufrechterhaltung eines attraktiven ÖPNV-Angebotes auch und gerade im ländlichen Raum aktiv unterstützt. Das beweist auch die Einführung eines Jobtickets für die hessischen Landesbediensteten ab 2018. Die CDU steht für ein Hessen, in dem wir gut und gerne leben!“

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Ulrich Caspar

Sprecher für Verkehrspolitik, Baurecht, Wohnungspolitik, Finanzplatz Frankfurt, Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung

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