• Prüfauftrag an den Rhein-Main-Verkehrsverbund
  • für nur 365 Euro pro Jahr sollen auch Senioren durch ganz Hessen reisen können
  • Leistungsfähigkeit und Attraktivität des ÖPNV in Hessen weiter stärken

Hessische Senioren sollen künftig – nach Vorbild des erfolgreichen Schülertickets – für 365 Euro im Jahr landesweit Bus und Bahn fahren können. Einen entsprechenden Prüfauftrag werden die Vertreter der Landesregierung heute in der Aufsichtsratssitzung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) anstoßen. Der verkehrspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar, erklärte dazu:

„Die Einführung eines in ganz Hessen geltenden Schülertickets war ein enormer Schub für die Mobilität der Schüler und Auszubildenden in Hessen und mit weit über 400.000 verkauften Karten ein großer Erfolg. Wir begrüßen ausdrücklich, dass perspektivisch auch die älteren Mitbürger in unserem Land eine einfache und kostengünstige Möglichkeit erhalten sollen, nicht nur in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld mobil sein zu können, sondern auch zum Einkaufen, zu Veranstaltungen oder zu Kindern und Enkeln den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu können. Häufig müssen Senioren sehr genau auf ihre Ausgaben achten oder verzichten auch aus anderen Gründen auf ein eigenes Auto. Gerade für diese Personengruppe wäre ein solches Angebot ein großes Plus.

Mit dem Schülerticket und dem Jobticket für die hessischen Landesbediensteten wurde die Nachfrage nach Angebot der hessischen Verkehrsverbünde deutlich gesteigert. Diese transparenten und einfachen Angebote sind bundesweit einmalig und beispielhaft für die Mobilitätspolitik der Landesregierung. Grundlage hierfür ist die gegenüber der vorherigen Laufzeit der Finanzierungsvereinbarung um fast ein Viertel gesteigerte Ausstattung der Verbünde in Hessen. So fließen ihnen in den Jahren 2017 bis 2021 insgesamt rund 4 Milliarden Euro zu. Rund ein Fünftel dieser Summe stammt aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA). Weitere 124 Millionen Euro sind reine Landesmittel, unter anderem zur Finanzierung des Schülertickets.

Das Engagement der Landesregierung bei Projekten wie der Regionaltangente West oder der Nordmainischen S-Bahn sind bester Beleg dafür, dass die Landesregierung die wichtige Bedeutung des ÖPNV erkennt und die Verbünde bei der Aufrechterhaltung eines attraktiven ÖPNV-Angebotes auch und gerade im ländlichen Raum aktiv unterstützt.“

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Ulrich Caspar MdL

Sprecher für Verkehrspolitik, Baurecht, Wohnungspolitik, Finanzplatz Frankfurt, Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung

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