• Wichtige Grundlage für zukunftsweisende sozialpolitische Entscheidungen
  • Vorhandene Maßnahmen ausbauen, weitere passgenaue Maßnahmen entwickeln
  • Kinder bedürfen der besonderen Fürsorge und eines besonderen Schutzes

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum zweiten Hessischen Landessozialbericht erklärte die jugendpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Birgit Heitland:

„Der zweite Hessische Landessozialbericht, der gemeinsam mit einem Expertenbeirat erstellt wurde, widmet sich dem Schwerpunktthema ‚Kinderarmut‘. Jedes Kind und jeder Jugendlicher sollte nämlich frei von Armut aufwachsen können. Die Auswertung der Datenerhebung hat dabei gezeigt, dass der bedeutendste Risikofaktor für die Armutsgefährdung von Kindern die fehlende oder unzureichende Erwerbsbeteiligung der Eltern darstellt.

In Hessen gab es im Februar 2018 mehr als 2,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Der Beschäftigungsrekord ist ein Beleg für die hervorragende Wirtschaftslage in Hessen unter der CDU-geführten Landesregierung. Zudem haben wir in Hessen eine historisch niedrige Arbeitslosenquote - im April 2018 lag diese bei 4,7 Prozent, was Platz 4 aller Bundesländer entspricht. Des Weiteren ist in keinem anderen Flächenland das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem so hoch wie in unserem. Hessen hat darüber hinaus bereits zahlreiche unterstützende Maßnahmen wie beispielsweise das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget, das Langzeitarbeitslosenprogramm sowie die Entlastung der Eltern durch Kindergartenbeiträge oder die Schaffung einer Bildungs- und Betreuungsgarantie für Grundschulkinder in Form des Pakts für den Nachmittag auf den Weg gebracht. Diese Maßnahmen gilt es fortzuführen und weitere auszubauen.

Es kann daher festgehalten werden, dass Hessen schon heute über ein hohes Maß an Wohlstand und sozialer Sicherheit verfügt. Um die Lebensbedingungen aber auch weiterhin positiv gestalten und verbessern zu können, ist es erforderlich, noch vorhandene Aufgaben zu identifizieren und zu analysieren. Die Daten aus dem zweiten Hessischen Landessozialbericht bilden dabei eine wichtige Grundlage für zukunftsweisende sozialpolitische Entscheidungen. So ist derzeit die Einführung einer Wohnungslosenstatistik in Planung.

Der Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Gewalt hat für uns oberste Priorität. Wir beachten die Einkommensentwicklung insgesamt und die demographischen Veränderungen sowie die Lebenshaltungskosten. Die Bekämpfung der Kinderarmut ist ein übergreifendes Thema des politischen Handelns unserer Landespolitik. Denn soziale Verantwortung und ihr Umsetzen in die Tat durch politische Weichenstellungen sind das Rückgrat einer Gesellschaft. Sozialer Ausgleich hält die Gesellschaft zusammen.“

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