• CDU steht für sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung
  • Ausweisung von Vorrangflächen hält 98 Prozent der Landesfläche frei von Windkraft
  • Entwicklung energieintensiver Unternehmen im Blick behalten

Heute wurde in Wiesbaden von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die Bilanz für die Versorgung aus Erneuerbaren Energien in Hessen für das vergangene Jahr vorgestellt. Der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, sagte hierzu:

„Der Umbau der Energieversorgung in Hessen schreitet voran. 2017 wurden in Hessen 103 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen, die über eine Leistung von 300 Megawatt verfügen. Auf diese Weise konnte die Windstromausbeute im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent auf 3.243 Gigawattstunden gesteigert werden. Im Ergebnis beträgt der Gesamtanteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch in Hessen mittlerweile 20 Prozent. Damit ist das Ziel von 25 Prozent in dieser Wahlperiode in greifbare Nähe gerückt.

Bei diesem Umbau müssen wir weiterhin gewährleisten, dass sich unsere Energieversorgung im Dreieck „Sauber – Sicher – Sozial“ bewegt. Das EEG 2017 leistet hierzu bereits einen wichtigen Beitrag: Die Förderkosten für neue Windenergieanlagen an das Land sind bei einer Ausschreibung im Mai 2017 auf durchschnittlich 5,71 ct./kWh gesunken, die Ausschreibung für Anlagen vor den deutschen Küsten von April 2017 hat ein Ergebnis von durchschnittlichen 0,44 ct./kWh gebracht. Das sind klare Signale dafür, dass diese Formen der Energieerzeugung die Marktreife erreicht haben. Das EEG ist jedoch auch Grundlage eines enorm komplizierten Umverteilungsmechanismus, dessen Funktion und vor allem auch Zweckmäßigkeit immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Das EEG hat schließlich das Ziel, sich durch die gestiegene Verbreitung Erneuerbarer Energien eines Tages selbst überflüssig zu machen. Hier müssen wir beständig nachsteuern.

Eine gute Nachricht ist die Tatsache, dass hessische Unternehmen offenkundig immer energieeffizienter wirtschaften. Während das Bruttoinlandsprodukt von 2013 bis 2017 um 6,4 Prozent auf mittlerweile 279 Milliarden Euro anstieg, stieg der temperaturbereinigte Primärenergieverbrauch im gleichen Zeitraum lediglich um 3,8 Prozent an. Immer noch gilt: Energiesparen ist die beste Energiequelle. Gleichzeitig werden wir jedoch genau darauf achten müssen, dass der Grund hierfür nicht der Ausstieg energieintensiver Unternehmen aus der Produktion ist. Wir treten daher weiterhin für eine Dämpfung der Energiekosten aus der EEG-Umlage für diese Unternehmen ein.“

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