• Investitionen in Familien sind Investitionen in unsere Zukunft

  • Gute Kinderbetreuung, Netzwerk Wiedereinstieg und Familienzentren bieten Familien Wahlfreiheit, Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe

  • Fortführung des konstruktiven Dialogs mit der Fachwelt sowie Bürgerinnen und Bürgern

Anlässlich der Initiative und der Etablierung der Kommission „Hessen hat Familiensinn“ erklärte die Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion für Familienpolitik und frühkindliche Bildung, Bettina M. Wiesmann:

„Familienpolitik ist ein Herzstück von CDU-Politik. Sie steht hier in Hessen seit 1999 im Zentrum unserer Anstrengungen, über verschiedene Koalitionen hinweg. Das lassen wir uns mittlerweile fast 570 Millionen Euro pro Jahr kosten, zusätzlich zu großen Aufwendungen auf anderen Ebenen. Auch deshalb geht es Familien in unserem Lande ganz überwiegend gut!
Nach unserem Verständnis sind Familien die Urzelle unserer Gesellschaft, dem Staat vorgelagert, seinem Zugriff in der Regel entzogen. Sie sind Orte der Geborgenheit, der Auseinandersetzung, des Lebenlernens und der Sinnerfahrung, die wir unterstützen und stärken, denen wir aber nichts verordnen oder aufzwingen wollen.
Die Familienpolitik der CDU-geführten Landesregierung stärkt Familien in ihrer Eigenverantwortung und Wahlfreiheit, zuallererst durch den Ausbau einer bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur, deren Nutzung den Familien im vorschulischen Alter der Kinder jedoch überlassen bleibt. In Hessen wird der Rechtsanspruch Ü3 und U3 heute erfüllt, und mit unserem Bildungs- und Erziehungsplan und dem KiföG wurden gute Qualitätsstandards etabliert, während sich die vielen Vorab-Befürchtungen nachweislich nicht bestätigt haben. Dafür wenden wir aus voller Überzeugung so viel Geld auf wie nie zuvor, derzeit 435,5 Mio. Euro pro Jahr aus dem Landeshaushalt (ggü. nur 60 Mio. EUR zu rot-grünen Zeiten 1999) - bei in aller Regel maßvollen Elternbeiträgen zu den Kosten dieser Angebote.
Die Entscheidung von Müttern und Vätern, eine Familienpause einzulegen oder vorübergehend beruflich kürzer zu treten, darf jedoch kein Nachteil für die berufliche Entwicklung oder gar eine berufliche Sackgasse sein. Daher unterstützt das Programm ‚Netzwerk Wiedereinstieg‘ mittels zahlreicher Projekte und seit Jahren erheblicher Landesförderung den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben: 2016 wurden hierfür rund 685.000 Euro bereitgestellt.
Unsere Politik für Familien bietet zudem Hilfe zur Selbsthilfe in allen Familienbelangen und Sorgen des Alltags. An den hessischen Familienzentren werden entsprechende Angebote wohnortnah und für alle zugänglich bereitgestellt. Sie folgen dem Prinzip, Eltern in ihren Kompetenzen zu stärken - im örtlichen Kontext, durch Beratung, Anleitung, Unterstützung oder auch nur durch Kontakt untereinander. Die über 100 hessischen Familienzentren werden hervorragend angenommen, deshalb bauen wir sie stetig aus.
Eine familienfreundliche Politik schließlich bleibt niemals stehen. Sie fragt die Betroffenen nach ihren Erfahrungen und Bedürfnissen und forscht stetig nach weiteren Ideen, um Familien noch passgenauer in ihren jeweiligen Familiensituationen zu unterstützen. Die kürzlich einberufene Kommission ‚Hessen hat Familiensinn‘ entspricht diesem Geist des Dialogs: Verbände, zivilgesellschaftliche Gruppen, Bürgerinnen und Bürger werden über den Weg zu noch mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in Hessen debattieren und Handlungsempfehlungen an die Politik erarbeiten.“

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