• Berufliche und akademische Ausbildung haben für uns den gleichen Stellenwert

  • Verbindung von beruflicher Praxis und theoretischer Ausbildung ist das zentrale Erfolgsgeheimnis der dualen Berufsausbildung in Hessen

  • Funktionierende und innovative Wirtschaft schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Thema Ausbildung erklärte die Abgeordnete der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Birgit Heitland:

„Die Verbindung von beruflicher Praxis und theoretischer Ausbildung ist das zentrale Erfolgsgeheimnis der dualen Berufsausbildung in Deutschland und in Hessen. Denn nur so können wir die in vielen Branchen bereits heute dringend benötigten Facharbeitskräfte gewinnen.

Als einen Schritt zur Verbesserung dieses Überganges von der Schule in die Berufsausbildung hat die Landesregierung die zweistufige ‚Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)‘ entwickelt. Ziel ist es, die Jugendlichen bereits nach einem Jahr für den Übergang in eine duale Ausbildung zu qualifizieren. Bestandteil ist auch eine intensive Berufsorientierung.

Mit der landesweiten Strategie ‚Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit (OloV)‘ wird die Qualität der Zusammenarbeit der regional verantwortlichen Akteure (etwa Kommunen/Landkreise, Schulen, Agenturen für Arbeit, Kammern) bei der Berufsorientierung und dem Berufseinstieg, etwa durch die Anwendung der hessenweit gültigen Qualitätsstandards für die Berufsorientierung oder die Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, erheblich gesteigert.

Weitere Beispiele für das gemeinsame Wirken der Ausbildungspartner in Hessen sind unter anderem die Entwicklung des Programmes ‚Stärkung der Ausbildungsfähigkeit und -qualität von Kleinstunternehmen (‚gut ausbilden‘)‘ und die Ausweitung des Förderprogrammes ‚Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuaBB)‘ auf ganz Hessen. Ebenso wurde im ‚Bündnis Ausbildung‘ vereinbart, dass erstmals in Hessen junge Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung auch ohne Berufserfahrung und Abitur ein Studium aufnehmen können.

Zusätzlich haben wir das Programm Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen zur inklusiven Förderung junger Flüchtlinge um drei Millionen Euro aufgestockt. Jungen Menschen, die gar nicht erst die Berufsberatung aufsuchen oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen abbrechen, können wir damit einzelfallgerecht helfen. Sie erhalten so die Chance, ausbildungsreif zu werden und gegebenenfalls ihren fehlenden Schulabschluss nachzuholen.

Ferner bündelt die Initiative JOBLINGE bürgerschaftliches Engagement zahlreicher Partner aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um benachteiligte Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen. In einem sechsmonatigen Programm qualifizieren sich Teilnehmer in der Praxis und erarbeiten sich aus eigener Kraft einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem JOBLINGE-Partnerunternehmen. In Hessen haben bereits mehr als 1000 junge Menschen dank JOBLINGE ihren Weg in Ausbildung oder Arbeit gefunden.

Nicht zuletzt schafft eine funktionierende und innovative Wirtschaft zukunftsfähige Arbeitsplätze und Hessen ist unter CDU-Führung eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer in Deutschland. Mit über 2,5 Millionen im Dezember 2017 liegt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahe historischer Höchststände. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Februar 2018 mit 166.028 um 11.235 niedriger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei fünf Prozent. Mit guter und kluger Standortpolitik wird es uns daher auch weiterhin gelingen, die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, auch zukünftig auf Grundlage einer funktionierenden und innovativen Wirtschaft zu bewältigen sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.“

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