Als „Fortsetzung des Streits unter hessischen SPD-Parteifreunden“ wertete Hessens CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg die heutige Aussage der SPD-Vorsitzenden Ypsilanti, dass sie sich der Forderung ihres SPD-Fraktionsvorsitzenden und Fraktionskollegen Jürgen Walter nicht anschließt, die WASG/PDS durch den Verfassungsschutz zu beobachten.

„Das alte Spiel geht weiter", kommentierte Boddenberg den „ständig schwelenden Dauerstreit“ in der SPD-Spitze. „Das Motto ist immer das Gleiche: Walter Hüh und Ypsilanti Hott.“ In diesem Punkt sei das hessische Führungsduo verlässlich und berechenbar. Boddenberg erinnerte daran, dass es doch die SPD war, die die PDS erst hoffähig gemacht hat. „Das ist pure Heuchelei.“
Abschließend fügte der CDU-Politiker schmunzelnd hinzu: „Die Hessen-SPD sollte vielleicht einmal über ein eigenes parteiinternes Kontrollgremium nachdenken, damit die eine vom anderen weiß, was er oder sie erklären.“
 

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