• Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) läuft erfolgreich
  • Angebote für Ökobauern besonders stark nachgefragt
  • Europäische Rechtsgrundlagen praxistauglich gestalten und ordentlich ausstatten

Zur heutigen Pressekonferenz von Landwirtschaftsministerin Priska Hinz erklärte der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Kurt Wiegel:

„Es ist sehr gut, dass die Förderangebote des Landes von unseren Bäuerinnen und Bauern so gut angenommen werden. Mit unserem Agrarumwelt- und Landschaftspflegeprogramm ‚HALM‘ bieten wir unseren Landwirten eine breite Palette an Unterstützungsangeboten. Wir helfen dabei, unsere Höfe modern und leistungsfähig zu erhalten, damit hessische Bauern auch weiterhin gute regionale Lebensmittel produzieren können. Die Investitionsförderung und die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete bleiben dabei wichtige Instrumente. Einen besonderen Fokus legen wir zudem auf die stabilisierende Diversifizierung der Betriebe und die Stärkung der regionalen Vermarktung.

Die starke Nachfrage nach den Förderangeboten für ökologische Landwirtschaft begrüßen wir ebenfalls sehr. Gerade in den schwierigen Marktlagen der vergangenen Jahre war die Umstellung der Betriebe für viele Landwirte attraktiv. Wir haben darauf reagiert und dieses Angebot ausgebaut. Damit ist Hessen weiterhin Spitze beim Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche. Wir wollen, dass die steigende Nachfrage nach regionalen und ökologischen Produkten so weit wie möglich von unseren bäuerlichen Betrieben gedeckt werden kann. Weil hierbei auch noch strengere Umweltschutzstandards eingehalten werden müssen, profitieren auch Natur und Artenvielfalt davon.

Um diese Erfolge fortsetzen zu können, setzen wir uns in Brüssel mit aller Kraft für praxistaugliche Rechtsgrundlagen ein. Die EU-Ökoverordnung muss für die Betriebe handhabbar und praxistauglich sein. Vor allem aber müssen wir dafür sorgen, dass die Gemeinsame Agrarpolitik in der kommenden Förderperiode nicht zum Steinbruch zur Haushaltskürzung wird. Wir brauchen weiter eine starke europäische Agrarpolitik mit einer auskömmlichen Fördersumme. Wenn wir wollen, dass auch in Zukunft in Europa die besten Lebensmittel nach den strengsten Umweltschutz- und Verbraucherschutzstandards hergestellt werden, müssen wir unseren Bauern auch weiterhin Unterstützung anbieten.“

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Kurt Wiegel

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