• Dank an die beteiligten Experten für ihr Engagement
  • Weiterhin alles technisch Mögliche, ökonomisch Vertretbare und rechtlich Zulässige tun, um Fluglärmbelastung am Tage zu verringern

Das „Expertengremium Aktiver Schallschutz (ExpASS)“ des „Forums Flughafen und Region (FFR)“ hat heute neue Konzepte und Vorschläge für eine Verringerung der Fluglärmbelastung im Rhein-Main-Region der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert:

„Am Flughafen Frankfurt arbeiten rund 81.000 Menschen aus der Region. Diesen Menschen, die am Flughafen ihren Lebensunterhalt verdienen, eine Familie ernähren, vielleicht sogar endlich wieder einen Job gefunden haben, als Lagerist, als Gepäck- oder Bodenabfertiger oder im Sicherheitsdienst, müssen wir ebenso gerecht werden, wie der Krankenschwester, dem Facharbeiter oder den Schulkindern, die in der Region wohnen und ein Anrecht darauf haben, dass wir alles dafür tun, um die Belastungen des Flughafens so gering wie möglich zu halten. Nur so erreichen wir auch im Umland die nötige Akzeptanz für eine weitere Entwicklung des Flughafens. Im Interesse der Region muss die Luftverkehrswirtschaft daher alles technisch Mögliche, ökonomisch Vertretbare und rechtlich Zulässige tun, um für eine Fluglärmverringerung zu sorgen.

Die heute vorgestellten Überlegungen des „Expertengremiums Aktiver Schallschutz“ des „Forums Flughafen und Region“ sind ein gutes Beispiel für das Engagement aller Beteiligten bei der Verringerung der Belastung der Menschen in der Rhein-Main-Region mit Fluglärm. Die Möglichkeiten hierfür sind mitnichten ausgereizt. Die Optimierung von Flughöhen, die Verbesserung der Spurtreue im Betrieb sowie Verschiebung von Flugrouten sind Beispiele dafür und wir danken den beteiligten Experten, insbesondere auch der Deutschen Flugsicherung, für ihr Engagement in diesem Prozess, der immer wieder neben der Ent- auch die neue oder stärkere Belastung von Anwohner bei der Umsetzung von Maßnahmen im Blick behalten muss. Insofern sind die Vorschläge eine gute Beratungsgrundlage.

Wir haben in dieser Legislaturperiode eine Vielzahl von Schritten zur Verringerung der Lärmbelastung umgesetzt. Die 2016 in den Regelbetrieb überführten Lärmpausen entlasten viele Menschen in der Region zuverlässig und weitgehend planbar. Seit Ende März 2017 können auf allen drei Landebahnen Flugzeuge mit Hilfe der satellitengestützten GBAS-Technik landen. Sie erlaubt ein noch exakteres An- und Abfliegen. Hierdurch können Anflüge mit einem höheren, lärmreduzierten Gleitwinkel durchgeführt werden. Des weiteren wurden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Flugzeuge auch unter schwierigen Wind- und Wetterbedingungen sehr viel genauer an die vorgegebene Fluglinie halten können. Schließlich wurde mit allen Beteiligten die Einführung einer Lärmobergrenze vereinbart. Das sind gute Beispiele für die praxisorientierte Arbeit der Koalition. Während andere aus ideologischem Antrieb heraus ihre alten Auseinandersetzungen pflegen, haben wir im Interesse der Menschen der Region längst gehandelt.“

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Heiko Kasseckert

Wirtschaftspolitischer Sprecher

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