• Dank an Runden Tisch Tierwohl für hervorragende Arbeit
  • Mehr Tierwohl ist freiwillig und wirtschaftlich möglich
  • Hessen ist Vorreiter in Methode und Umsetzung

Zur heutigen Pressekonferenz und der Vorstellung von vier Vereinbarungen des Runden Tisches Tierwohl erklärte der tierschutzpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Klaus Dietz:

„Der Runde Tisch zeigt Wirkung. Unser Dank gilt den Beteiligten für ihre engagierte und konstruktive Arbeit. Die vier neuen Vereinbarungen zeigen eindrucksvoll, dass wirkungsvolle Maßnahmen für mehr Tierschutz freiwillig, wirtschaftlich und gemeinsam mit dem landwirtschaftlichen Berufsstand möglich sind. Alle vier Vereinbarungen bringen echte Verbesserungen für die Tiere in Hessen.

Damit ist Hessen Vorreiter – sowohl was die Methode der Findung von Konsens und Einigkeit angeht, als auch was die konkreten Maßnahmen angeht, die beim einzelnen Tier ankommen. Wenn unsere Landwirte in Hessen sich freiwillig verpflichten, Verbesserungen im Tierschutz umzusetzen und zeigen, dass diese Verbesserungen wirtschaftlich darstellbar sind, kann das auch beispielgebend für andere Länder sein.

Die heutigen Vereinbarungen sind auch ein Beleg für die erfolgreiche Arbeit der schwarz-grünen Koalition. Wir gehen einen konstruktiven Weg und suchen den Konsens zwischen allen Beteiligten. Wir schaffen den Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie, hier am Beispiel des Tierschutzes. Wir sind beim Tierschutz im bundesweiten Vergleich ganz vorn und unterstützen zudem unsere landwirtschaftlichen Betriebe.

Hintergrundinformationen:

Der Runde Tisch, an dem Vertreter der Landwirtschaft, der Wissenschaft und des Tierschutzes zusammenkommen, hat heute vier Vereinbarungen geschlossen. So wird auf freiwilliger Basis und mit Beratung und Unterstützung des Landes der Antibiotikaeinsatz zur Behandlung von Eutererkrankungen und beim Trockenstellen von Milchkühen reduziert. Eine Kastration bei Wiederkäuern sowie das Schwänzekürzen bei Lämmern werden verringert beziehungsweise tiergerechter ausgestaltet. Außerdem soll die Schlachtung trächtiger Rinder zuverlässiger verhindert werden.

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