Anlässlich des Ausscheidens der bisherigen hessischen CDU-Landtagsabgeordneten mit Ablauf der 19. Wahlperiode des Hessischen Landtags sagten der Landesvorsitzende der CDU Hessen, Ministerpräsident Volker Bouffier, und der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg:

„Die CDU Hessen und die CDU-Landtagsfraktion danken den 15 ausscheidenden CDU-Abgeordneten für ihre hochengagierte Arbeit im Hessischen Landtag und ihren unermüdlichen Einsatz für die Partei. Mit dem Ausscheiden von Clemens Reif, Horst Klee, Stefan Grüttner, Karin Wolff, Klaus Dietz, Judith Lannert, Hugo Klein, Dr. Walter Arnold, Ulrich Caspar, Dirk Landau, Kurt Wiegel, Klaus Peter Möller, Irmgard Klaff-Isselmann und Bodo Pfaff-Greifenhagen verlassen insgesamt 236 Jahre Abgeordnetenerfahrung den Hessischen Landtag. Als Landtagsabgeordnete scheidet Eva Kühne-Hörmann nach 24 Jahren ebenfalls aus, wird als Ministerin aber weiterhin der Landesregierung angehören. Wir verlieren damit vertraute Kolleginnen und Kollegen, anerkannte Experten in den unterschiedlichsten Fachgebieten mit einem großen Erfahrungsschatz und Freunde, die uns ans Herz gewachsen sind. Alle Kollegen haben in unterschiedlichen Funktionen durch ihre Erfahrung, ihren unermüdlichen Einsatz mit Fleiß und Herzblut einen entscheidenden Anteil an der Erfolgsgeschichte der hessischen Union und sich viele Verdienste für unser Land erworben. Im Namen der CDU Hessen und der CDU-Landtagsfraktion wünschen wir den ausscheidenden Abgeordneten für die Zukunft alles Gute, Gesundheit, Freude an den kommenden Aufgaben und Gottes Segen.“

Zu Clemens Reif erklärte Bouffier: „Clemens Reif war insgesamt 32 Jahre Mitglied des Hessischen Landtages. Er ist ein Urgestein der erfolgreichen CDU-Regierungsarbeit in Hessen der vergangenen Jahrzehnte. Als Mensch mit Ecken und Kanten hat er seine Positionen immer klar und deutlich gemacht und sich nie verbiegen lassen. Die Fraktion verliert mit dem Ausscheiden von Clemens Reif einen sehr erfahrenen Abgeordneten. Sein Durchsetzungsvermögen und seine Überzeugungskraft sind Grundlagen dafür, dass er neben der Politik auch als Unternehmer sehr erfolgreich ist. Im Lahn-Dill-Kreis, seinem Wahlkreis, setzt er sich auf Partei- und kommunaler Ebene seit vielen Jahren mit großem Engagement für die Belange der Menschen ein und wird ganz sicher weiterhin an vielen Stellen wirken.“
Boddenberg ergänzte: „Clemens Reif zeigte vor allem politisches Gespür in Wirtschafts- und Finanzthemen, bei denen er seine wertvolle Erfahrung und fachliche Kompetenz eingebracht hat. Er war über Jahre stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender der Ausschüsse für Wirtschaft und Verkehr sowie für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die CDU-Landtagsfraktion schätzt seine Zielstrebigkeit, seinen Ehrgeiz und die Entschlossenheit, mit der er Dinge angeht. Wir haben sehr von seiner Erfahrung und ich selbst von seiner tollen Unterstützung profitiert.“

Zu Horst Klee sagte Bouffier: „Horst Klee gehörte dem Hessischen Landtag 26 Jahre an. Mit hohem persönlichen Einsatz, viel Sachverstand und Idealismus setzt er sich für die Menschen seiner Stadt Wiesbaden ein. Horst Klee ist ein Politiker aus Leidenschaft, dem man sein Herzblut für die Sache in jeder Situation ansehen kann. Als gelernter Gartenbau-Ingenieur hat er den Kontakt zu den Menschen nie verloren und immer ein offenes Ohr für ihre Belange. Er hat sich als langjähriger Kreisvorsitzender der CDU Wiesbaden immer wieder für die Nachwuchsförderung eingesetzt und jungen Menschen die Politik schmackhaft gemacht. Durch seine unnachahmliche Art baut er Brücken zwischen den Generationen.“
Boddenberg erklärte: „Mit großem Geschick und Souveränität hat Horst Klee als Vorsitzender des Innenausschusse selbst stürmische Sitzungen geleitet und dabei niemals seinen Humor verloren. Als ältester Abgeordneter hat er drei Mal in Folge die konstituierenden Sitzungen des Hessischen Landtags als Alterspräsident eröffnet. Horst Klee hat sich weit über die Parteigrenzen hinaus Achtung und Anerkennung erworben.“

Stefan Grüttner würdigte Bouffier: „Stefan Grüttner war seit 1995 Landtagsabgeordneter in Hessen. Er war eine tragende Säule der hessischen CDU und der CDU-geführten Landesregierungen. Über sieben Jahre hat er erfolgreich als Chef der Staatskanzlei die Arbeit der Landesregierung koordiniert. In den vergangenen acht Jahren hat Stefan Grüttner als Sozialminister große Erfolge für unser Land und die Menschen in Hessen verantwortet. Die Umstrukturierung und Ausfinanzierung der Hessischen Krankenhauslandschaft, die Beitragsfreiheit für alle Kindergartenjahre, die Schaffung eines Hessischen Sozialbudgets oder die Einrichtung der Kommission „Hessen hat Familiensinn“ sind nur einige wenige Beispiele für sein überaus erfolgreiches Wirken in diesem sehr umfangreichen Themengebiet. Viele nachfolgende Generationen in Hessen werden von seiner Arbeit profitieren. Als Kreisvorsitzender der CDU prägt er bereits seit 25 Jahren die Politik in seiner Heimatstadt Offenbach, wo er schon vorher als erfolgreicher Sozialdezernent tätig war. Wir haben Stefan Grüttner als hessische CDU sehr viel zu verdanken.“
Boddenberg sagte: „Schon viele Jahre vor seiner Arbeit als Minister in der Hessischen Landesregierung war Stefan Grüttner ein äußerst erfolgreicher Parlamentarier und eine tragende Säule der CDU-Landtagsfraktion. Nicht zuletzt hat er über vier Jahre als Parlamentarischer Geschäftsführer die Fraktionsarbeit entscheidend mitgeprägt und die Fraktion erfolgreich geführt. Unser sehr freundschaftliches Verhältnis wird natürlich auch in Zukunft fortbestehen.“

Zu Karin Wolff sagte Bouffier: „Karin Wolff war 24 Jahre Mitglied des Hessischen Landtages. Neun Jahre war sie Kultusministerin und fünf Jahre stellvertretende Ministerpräsidentin. Sie hat sich in dieser Zeit zahlreiche Verdienste um unser Land erworben und die Bildungspolitik nach Übernahme der Regierungsverantwortung durch die CDU entscheidend geprägt. Bleibende Verdienste für das hessische Bildungssystem hat sich Karin Wolff durch die entschlossene Bekämpfung des Unterrichtsausfalls sowie den Aufbau und die nachhaltige Sicherung einer Unterrichtsgarantie und einer Lehrerversorgung auf Rekordniveau erworben. Mit ihrem Namen verbinden sich zudem Erfolgsgeschichten und bundesweit beachtete Vorbild-Initiativen wie die SchuB-Klassen, die Vorlaufkurse und die Einführung des Zentralabiturs.“
Boddenberg ergänzte: „Karin Wolff hat während ihrer Abgeordnetentätigkeit sechs Jahre lang den Ausschuss für Wissenschaft und Kunst geleitet, dem sie bis zum Ende der Wahlperiode angehörte. Außerdem war sie Vorsitzende des Hauptausschusses und Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Mit ihrer langjährigen landespolitischen Erfahrung und ihrer besonnenen und sehr sachkundigen Art war Karin Wolff für die CDU-Fraktion ein wichtiger Impuls- und Ratgeber und hat seit 2008 die hessische Hochschul- und Forschungspolitik entscheidend geprägt. Stets entschieden in der Sache hat sie sich in den Dienst der Fraktion gestellt und war eine gefragte Gesprächspartnerin von Stiftungen, Initiativen und Hochschulpräsidien. Für mich war sie immer eine kluge Ratgeberin.“

Zu Klaus Dietz erklärte Bouffier: „Klaus Dietz war fast 21 Jahre Abgeordneter des Hessischen Landtags. Seine Sachlichkeit, Besonnenheit und Verlässlichkeit haben ihn besonders ausgezeichnet. Vor allem der Tierschutz war ihm ein Herzensanliegen. Klaus Dietz hat sich nie in den Vordergrund gedrängt, sondern im Hintergrund für die Menschen der Wetterau und des ganzen ländlichen Raums gewirkt.“
Boddenberg ergänzte: „Als Diplom-Agraringenieur hat Klaus Dietz vor allem in Fragen der Landwirtschaft, des Umweltschutzes und des Tierschutzes höchste fachliche Kompetenz eingebracht und deshalb über viele Jahre eine wichtige Rolle im Umweltausschuss innegehabt. Hierbei war er immer sachlich und um Ausgleich bemüht. Diese Art, fachlich fundiert nach praktischen Lösungen zu suchen, hat ihm über Parteigrenzen hinaus großen Respekt eingebracht. Auch in Finanzfragen hat Klaus Dietz als Mitglied im Haushaltsausschuss an zentraler Stelle mitgewirkt. Ebenso war er lange Jahre Mitglied im Hauptausschuss. Seine Hilfsbereitschaft und Unterstützung war außerordentlich.“

Judith Lannert würdigte Bouffier: „Judith Lannert gehörte dem Hessischen Landtag 16 Jahre lang an. Ihre offene und freundliche Art hat dazu beigetragen, den Anliegen ihrer Heimat Odenwald besonders Gehör zu verschaffen. Die Interessen von Mittelstand und Handwerk waren für Judith Lannert nie ein bloßes Etikett. Als Unternehmerin kennt sie die Herausforderungen, vor denen die kleinen und mittleren Unternehmen in Hessen tagtäglich stehen, aus eigener Erfahrung. Judith Lannert hat immer wieder erfolgreich dafür geworben, die Ausbildungsleistung und die regionale Verwurzelung der Unternehmen zum Ausgangspunkt unserer Wirtschaftspolitik zu machen.“
Boddenberg erklärte: „Judith Lannert war über zehn Jahre stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie hat mit ihrer herzlichen und verbindlichen Art in dieser Zeit die Arbeit der CDU-Landtagsfraktion entscheidend mitgeprägt. Als Unternehmerin hat sie sich vor allem für die Belange des Mittelstandes und die Menschen im ländlichen Raum mit ihrem großen Erfahrungsschatz als Mitglied im Wirtschaftsausschuss und im Wissenschaftsausschuss eingesetzt und darüber hinaus über sechs Jahre den Parlamentskreis Mittelstand geleitet. Ihre herzliche Art und ihre Freundschaft möchte ich mir gerne bewahren.“

Zu Hugo Klein sagte Bouffier: „Hugo Klein war seit 2003 Mitglied im Hessischen Landtag. Als gelernter Maschinenschlosser, Diplom-Ingenieur und Oberstudienrat an beruflichen Schulen lag ihm vor allem die Gleichwertigkeit der dualen und der akademischen Ausbildung sehr am Herzen. Er hat sich immer wieder für die Bildungs- und Zukunftschancen junger Menschen ohne Abitur sowie für die Förderung des lebenslangen Lernens eingesetzt. Vor allem junge Menschen hat er mit Empathie, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen für handwerkliche Berufe begeistert und sich für ihre Interessen eingesetzt. In seinem zweiten Steckenpferd, der Erwachsenenbildung, hat Hugo Klein zudem als spiritus rector und treibende Kraft des „Paktes für Weiterbildung“ bleibende Maßstäbe gesetzt und eine nachhaltige Stärkung des lebenslangen Lernens in Hessen auf den Weg gebracht.“
Boddenberg ergänzte: „Zehn Jahre war er stellvertretender Vorsitzender des kulturpolitischen Ausschusses und auch Mitglied im Rechtsausschuss und Sprecher der Fraktion im Unterausschuss Justizvollzug. Aufgrund seiner vielfältigen praktischen Erfahrungen agierte Klein in seiner parlamentarischen Arbeit als besonders kompetenter, glaubwürdiger und sachorientierter Interessenwalter für die ihm am Herzen liegenden Themen. Stets verbindlich im Ton und charmant im Umgang, war er gleichwohl ein leidenschaftlicher und unermüdlicher Streiter für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den beruflichen Schulen und die Stärkung der Durchlässigkeit der Bildungswege, beides Themen, die mir auch sehr wichtig sind.“

Zu Dr. Walter Arnold erklärte Bouffier: „Insgesamt 15 Jahre als Abgeordneter und fünf Jahre als Staatssekretär im Finanzministerium hat Walter Arnold mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Verlässlichkeit zum Erfolg der CDU-geführten Landesregierungen beigetragen. Die Interessen in Handwerk und Mittelstand sowie der Region Fulda, in der er tief verwurzelt ist und deren Menschen er immer in das Zentrum seines politischen Handelns gestellt hat, waren für ihn immer ein zentrales Anliegen. Er hat sie entschieden vertreten, aber mit Blick für die Kunst des Kompromisses. Als ausgewiesener finanzpolitischer Experte, der von 2004 bis 2009 Amtschef des Hessischen Ministeriums der Finanzen war, hat er sich über Fraktionsgrenzen hinweg Anerkennung verschaffen können. Als langjähriger Kreisvorsitzender der CDU Fulda und Bezirksvorsitzender der CDU Osthessen hat er die Geschicke unserer Partei über lange Jahre entscheidend mitgeprägt und zahlreiche erfolgreiche Wahlen auf allen politischen Ebenen verantwortet. Walter Arnold war immer ein treuer Partner, Freund und Vertrauter. Er hatte maßgeblichen Anteil an der legendären Einigkeit und Geschlossenheit der hessischen Union und hat sich für die CDU große Verdienste erworben.“
Boddenberg ergänzte: „Als Diplom-Ingenieur und Doktor für Maschinenbau hat Walter Arnold ein umfangreiches Themenspektrum abgedeckt und über zehn Jahre als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, wirtschaftspolitischer Sprecher und Sprecher für Finanzen und Forstwirtschaft in unterschiedlichen Ausschüssen die Arbeit der Fraktion entscheidend geprägt. Als Mitglied im Wirtschaftsausschuss und im Umweltausschuss hat er mit großem Engagement und hoher Kompetenz zahlreiche Gesetzesvorhaben, wie das Hessische Mittelstandsförder- und Vergabegesetz oder das Hessische Jagdgesetz initiiert und wesentlich verantwortet. Walter Arnold ist mit seiner hohen fachlichen Kompetenz und seiner großen Verlässlichkeit immer ein persönlich sehr angenehmer, humorvoller Gesprächspartner gewesen. Ich werde nicht vergessen, dass wir beide gemeinsam in der letzten Reihe des Plenarsaales angefangen haben und heute gute Freunde sind.“

Ulrich Caspar würdigte Bouffier: „Ulrich Caspar gehörte dem Landtag insgesamt 15 Jahre lang an. Mit seiner breiten Expertise und Erfahrung insbesondere in Fragen der Verkehrspolitik und des Wohnungsbaus hat er eine große Fülle an Fragen und aktuellen Themen abgedeckt und gestaltet und dabei immer wieder neue Perspektiven eingebracht. Ulrich Caspars zentrales Motiv war immer, sei es auf kommunalpolitischer oder auf Landesebene, neben seinem Beruf etwas für die Menschen in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main zu bewegen.“
Boddenberg sagte: „Als Diplom-Betriebswirt, ehemaliger Bankdirektor und aktiver Gesellschafter einer Unternehmensberatungsgesellschaft hat Ulrich Caspar aufgrund seiner hervorragenden und umfassenden Ausbildung und beruflichen Erfahrung die Fraktion mit viel Sachverstand und Kompetenz bereichert. Als stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses, verkehrspolitischer und wohnungsbaupolitischer Sprecher hat er entscheidende Themengebiete der CDU-Landtagsfraktion in den vergangenen Jahren geprägt und verantwortet. Ein großes persönliches Anliegen waren ihm darüber hinaus die Belange der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler. Auch hier hat er die Fraktion als Sprecher im Ausschuss für Heimatvertriebene, Spätaussiedler und Flüchtlinge mit viel Herzblut vertreten. Ich habe mit Ulrich Caspar immer sehr gerne und insbesondere bei Frankfurter Themen sehr eng zusammengearbeitet.“

Zu Dirk Landau sagte Bouffier: „Dirk Landau war – mit einem Jahr Unterbrechung – seit 2003 Mitglied des Hessischen Landtags. Er hat mit seinem Einsatz viel dazu beigetragen, dass aus seiner Heimat, dem Werra-Meißner-Kreis, eine echte wirtschaftliche ‚Boomregion‘ geworden ist. Mit seiner Verwurzelung in der Kommunalpolitik hat er die besonderen Herausforderungen Nordhessens nach Wiesbaden getragen. Unvergessen bleibt sein Einsatz für die langfristige Zukunftsfähigkeit der hessischen Standorte des Industrieunternehmens Kali und Salz und für den Kassel Airport.“
Boddenberg ergänzte: „Als Sprecher für Umwelt- und Energiepolitik war er so etwas wie das ‚grüne Gewissen‘ in der CDU-Fraktion und hat durch seine Erfahrung dafür gesorgt, dass wir Ökologie und Ökonomie nie gegeneinander, sondern immer miteinander verstanden haben. Als gelernter Augenoptikermeister und Mann aus dem Handwerk hat er sich außerdem besonders für den Mittelstand engagiert und auch unseren Parlamentskreis Mittelstand in den letzten Jahren geleitet. Als Vorsitzender des Unterausschuss für Finanzcontrolling und Verwaltungssteuerung sowie im Wirtschafts- und im Finanzausschuss hat er für die Fraktion wichtige Aufgaben wahrgenommen. Seine sympathische Art und nicht zuletzt natürlich auch seine handwerkliche Herkunft haben unser tolles Verhältnis maßgeblich geprägt.“

Zu Kurt Wiegel erklärte Bouffier: „Kurt Wiegel war ebenfalls mit einem Jahr Unterbrechung seit 2003 Mitglied des Hessischen Landtags und hat sich als echter Kämpfer für den ländlichen Raum und speziell für ‚seinen‘ Vogelsberg hervorgetan. Unsere Heimat, die kleinen Städte und Dörfer und ihre Menschen sowie die Natur und die Landwirtschaft lagen ihm besonders am Herzen. Deshalb war er immer nah bei den Menschen. Er war über Parteigrenzen hinweg immer ansprechbar, ehrlich, geradeheraus und hatte immer ein offenes Ohr und viel Engagement, auch für die vermeidlich kleinen Themen.“
Boddenberg sagte: „Kurt Wiegel war lange Zeit der einzige Landwirt im Hessischen Landtag und hat mit seinem praktischen Sachverstand die Agrarpolitik der CDU-Fraktion entscheidend geprägt. Auch im Europaausschuss und für den Hessentag hat er sich sehr engagiert. Vor allem aber ist Kurt Wiegel ein verlässlicher und treuer Freund. Durch seine unnachahmliche, gewinnende Art hat er dazu beigetragen, die Fraktion zusammenzuhalten, weil er immer die Gruppe und die Gemeinschaft über seine eigenen Interessen gestellt hat. Kurt Wiegel war für mich nicht zuletzt mit Blick auf meine eigene berufliche Herkunft immer erster Ansprechpartner bei allen Fragen der Landwirtschaft und des ländlichen Raums.“

Klaus Peter Möller würdigte Bouffier: „Klaus Peter Möller gehörte mit einer Unterbrechung insgesamt acht Jahre dem Hessischen Landtag an. Als selbständiger Zahntechnikermeister und Kaufmann und mit seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung als Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament und Kreistag von Gießen hat er sich insbesondere für die Belange von Mittelstand und Handwerk eingesetzt. Er hat sich mit hohem persönlichem Risiko und unter Zurückstellung privater beruflicher Interessen über viele Jahre politisch für die CDU Hessen engagiert. Es sind Menschen wie Klaus Peter Möller, die unsere Partei vor Ort und im Land stark machen, weil sie immer zuerst das Gemeinwesen und dann den persönlichen Erfolg vor Augen haben.“
Boddenberg erklärte: „Als Sprecher im Hauptausschuss, Mitglied im Wirtschaftsausschuss, im kulturpolitischen Ausschuss und im Unterausschuss für Datenschutz hat Klaus Peter Möller ein breites Themenspektrum für die Fraktion abgedeckt. Er war uns über lange Jahre ein verlässlicher, geschätzter Kollege und Freund. Ich war Klaus Peter Möller sehr dankbar, dass er unmittelbar nach seinem erneuten Einzug in den Hessischen Landtag bereit war, wichtige Aufgaben zu übernehmen.“

Zu Irmgard Klaff-Isselmann sagte Bouffier: „Irmgard Klaff-Isselmann verfügte bereits über eine lange kommunalpolitische Erfahrung als Fraktionsvorsitzende und Stadtverordnete in Darmstadt als sie im Jahr 2011 als Nachrückerin in den Landtag einzog. Auch sie gab damals ihre Karriere als Finanzdienstleisterin auf, um die Interessen der Menschen aus Darmstadt hier in Wiesbaden zu vertreten. In den fast acht Jahren ihrer Zugehörigkeit zum Landtag hat sie sich vor allem im Bereich der Sozialpolitik einen Namen als verlässliche Sachwalterin und kompetente und einfühlsame Kollegin erworben.“
Boddenberg ergänzte: „Irmgard Klaff-Isselmann war Mitglied im Innenausschuss, im Sozialausschuss und im Unterausschuss Justizvollzug. Als Vorsitzende des Unterausschusses für Heimatvertriebene und seniorenpolitische Sprecherin der Fraktion hat sie sich für die Belange von Heimatvertriebenen und Senioren eingesetzt. Auch ihr ehrenamtliches Engagement in ihrer katholischen Heimatpfarrgemeinde und als Landesvorsitzende von donum vitae haben ihre wertvolle Arbeit hier im Landtag geprägt. Die immer hoch interessanten und freundschaftlichen Gespräche mit ihr in den vergangenen Jahren werde ich auch in Zukunft suchen.“

Zu Bodo Pfaff-Greifenhagen erklärte Bouffier: „Vor etwas mehr als einem Jahr ist Bodo Pfaff-Greiffenhagen für die damals ausscheidende Kollegin Bettina M. Wiesmann in den Landtag nachgerückt. Als Beamter beim Polizeipräsidium Frankfurt und Sachverständiger für Wirtschaftsstrafsachen hat er unsere Arbeit nicht nur durch seine Berufserfahrung, sondern auch durch seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung als CDU-Fraktionsvorsitzender und Ortsvorsteher im Ortsbeirat 4 (Bornheim/Ostend) der Stadt Frankfurt am Main bereichert.“
Boddenberg erklärte: „Wir haben Bodo Pfaff-Greiffenhagen innerhalb kürzester Zeit als sehr geschätzten und kompetenten Kollegen kennengelernt, so dass es sehr schade ist, dass er seine Arbeit als Landtagsabgeordneter mit dem Ende der Legislaturperiode nicht fortsetzen darf. Ich habe selten erlebt, dass sich ein neuer Kollege so schnell in die Arbeit der Fraktion eingebracht hat. Unsere gemeinsamen Themen wie die innere Sicherheit werden uns als Frankfurter selbstverständlich erhalten bleiben und weiter verbinden.“

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