• Belange von Kindern und Jugendlichen müssen umfassend gefördert und unterstützt werden
  • Hessen verwirklicht die Kinderrechte bereits in sehr breitem Umfang
  • Mit Frau Dr. Gerarts Kinderrechte in Hessen noch bekannter machen und weiter stärken

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Hessischen Ministers für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, zur Vorstellung der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte erklärte die kinderpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg:

„Kinder benötigen in besonderem Maße unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz. Die Belange von Kindern und Jugendlichen müssen daher umfassend gefördert und unterstützt werden. In Hessen arbeiten wir stetig an der tatsächlichen Umsetzung der Kinderrechte. Mit Unterstützung der neuen Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte, Frau Dr. Katharina Gerarts, werden wir diesen Weg erfolgreich weiter ausbauen. Sie ist ständige Sachverständige der Enquete Kommission des Hessischen Landtages zum Thema ´Kein Kind zurücklassen` und Mitglied im Beirat des Master-Studiengangs Children’s Rights an der Hochschule Potsdam. Als zentrale Ansprechpartnerin für in Hessen lebende Kinder und Jugendliche rund um das Thema Kinderrechte wird sie die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention landesweit bekannt machen und stärken.

Für die Hessische Landesregierung hat das Thema ´Rechte von Kindernaber schon immer einen hohen Stellenwert. So werden im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von null bis zehn Jahren unter anderem Fortbildungen für Fachkräfte und Lehrkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulen und anderen Lernorten zur Umsetzung von Kinderrechten angeboten. Daneben gibt es Partizipationsprojekte wie den Partizipationspreis und das Aktionsprogramm ´Partizipation.

Der Aktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt enthält außerdem zahlreiche Maßnahmen zur Wahrung von Kinderrechten: Zum Schutz vor Missbrauch fördert die Landesregierung mit dem Sozialbudget Beratungsstellen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit dem Ziel der flächendeckenden Versorgung. Allein dafür werden jährlich rund 1,1 Millionen Euro aufgewendet.

Beim Kampf gegen sexuellen Missbrauch spielen Schulen eine unerlässliche Rolle, denn hier werden alle Kinder und Jugendlichen erreicht. In diesem Zusammenhang ist die Landesregierung auch der Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung ´Schule gegen sexuelle Gewalt` beigetreten. Außerdem wurde eine Studie zur Aufklärung des Dunkelfelds sexualisierter Gewalt bei Jugendlichen in Auftrag gegeben und weitere Maßnahmen ergriffen.

Die Landesregierung setzt sich folglich mit ihrer Politik, ihren Initiativen und Förderungen für die Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte bereits seit vielen Jahren erfolgreich und umfassend ein. Mit Frau Dr. Gerarts werden die Rechte der Kinder und Jugendlichen noch weiter gestärkt, sodass dem Schutz unserer Kinder auch in Zukunft höchste Priorität beigemessen wird.“

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Vorsitzende des Sozial- und Integrationspolitischen Ausschusses, Präsidiumsmitglied, Ältestenratsmitglied

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