• Belange von Kindern und Jugendlichen müssen umfassend gefördert und unterstützt werden
  • Hessen verwirklicht die Kinderrechte schon in sehr breitem Umfang
  • Durch neu erarbeitete Charta werden Rechte von Kindern und Jugendlichen noch weiter gestärkt

Anlässlich der heutigen Übergabe der Kinder- und Jugendrechtecharta an die Hessische Landesregierung erklärte die jugendpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Birgit Heitland:

„Wir begrüßen sehr, dass mit Frau Professor Dr. Katharina Gerarts als Beauftragte für Kinder- und Jugendliche eine kompetente Ansprechpartnerin berufen wurde, die sich auf den Weg gemacht hat, eine Kinder- und Jugendrechtecharta für Hessen zu erarbeiten. Die Charta wurde heute an die Hessische Landesregierung übergeben. Das ist ein weiterer Schritt für mehr Kinderrechte in Hessen.

Kinder benötigen in besonderem Maße unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz. Die Belange von Kindern und Jugendlichen müssen umfassend gefördert und unterstützt werden. Kinder sind durch die Grundrechte in Verbindung mit den vom Bundesverfassungsgericht in stetiger Rechtsprechung entwickelten Prinzipien abgesichert. Sie sind Träger von Grundrechten, ihnen kommt sowohl eigene Menschenwürde als auch ein Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit sowie ein Recht auf Schutz vor Gewalt und Vernachlässigung zu. Zudem folgt aus Art. 6 Abs. 2 GG ein Anspruch auf Pflege und Erziehung, der sich aus der dort niedergelegten Verpflichtung der Eltern ergibt.

Durch die UN-Kinderrechtskonvention, deren Ratifikation sich in Deutschland zum 26. Mal jährt, wurden bereits viele konkrete Schritte zu mehr Schutz für Kinder und Jugendliche umgesetzt. Auch in Hessen arbeiten wir stetig an der tatsächlichen Umsetzung der Kinderrechte. So bieten wir im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von null bis zehn Jahren unter anderem Fortbildungen für Fachkräfte und Lehrkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulen und anderen Lernorten zur Umsetzung von Kinderrechten an. Daneben gibt es Partizipationsprojekte wie den Partizipationspreis und das Aktionsprogramm ´Partizipation`.

Der Aktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt enthält außerdem zahlreiche Maßnahmen zur Wahrung von Kinderrechten: Zum Schutz vor Missbrauch fördert die Landesregierung mit dem Sozialbudget Beratungsstellen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit dem Ziel der flächendeckenden Versorgung. Allein dafür werden jährlich rund 1 Million Euro aufgewendet.

Beim Kampf gegen sexuellen Missbrauch spielen Schulen eine unerlässliche Rolle, denn hier werden alle Kinder und Jugendlichen erreicht. In diesem Zusammenhang ist die Landesregierung auch der Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung ´Schule gegen sexuelle Gewalt` beigetreten. Außerdem wurde eine Studie zur Aufklärung des Dunkelfelds sexualisierter Gewalt bei Jugendlichen in Auftrag gegeben und weitere Maßnahmen ergriffen.

Die CDU-geführte Landesregierung setzt sich folglich mit ihrer Politik, ihren Initiativen und Förderungen für die Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte bereits seit vielen Jahren erfolgreich und umfassend ein. Die Charta wird darüber hinaus weitere wichtige Eckpunkte für die Kinder- und Jugendarbeit enthalten, sodass der Schutz unserer Kinder auch in Zukunft höchste Priorität genießen wird.“

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