• Über 1.000 zusätzliche Stellen im Vergleich zu 2017 – insgesamt 54.100 Lehrerstellen in Hessen
  • Rekordinvestition von über fünf Milliarden Euro in Bildung
  • Hessen ist ein attraktiver Arbeitgeber für Lehrkräfte

Anlässlich des heutigen Setzpunktes der Linken zum Thema Zukunft hessischer Schulen erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz:

„Die Hessische Bildungspolitik ist auf Erfolgskurs: So viel Geld im Bildungsetat wie nie zuvor, so viele Lehrerstellen und Unterrichtsstunden wie nie zuvor und so wenige Schüler ohne Abschluss wie nie zuvor. Die Rekordwerte zum Schuljahresbeginn 2018/19 machen deutlich, dass die hessischen Schulen als Folge des entschlossenen Handelns und der klaren Schwerpunktsetzung der Landesregierung besser dastehen, als je zuvor in der Geschichte unseres Bundeslandes. Trotz der sinkenden Schülerzahlen, wurden im laufenden Jahr 1.000 neue Lehrerstellen geschaffen, so dass die Lehrerversorgung anders als in anderen Bundesländern flächendeckend sichergestellt ist.

Das sind die Ergebnisse der richtigen Schwerpunktsetzung. Diese sind nur möglich, da Hessen so viel in die Bildung der hessischen Kinder investiert wie kein anderes Flächenland in Deutschland. Der Bildungsfinanzbericht weist mit 1.495 Euro Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung einen entsprechenden Rekordwert aus. Der gesamte Bildungsetat beläuft sich in diesem Jahr auf die Rekordhöhe von über fünf Milliarden Euro. Eine verlässliche, erfolgreiche und solide finanzierte personelle und materielle Ausstattung der Schulen zur Sicherung der Bildungschancen junger Menschen bleibt somit der Markenkern christdemokratischer Bildungspolitik.

Vor diesem Hintergrund mutet die unseriöse Forderung der Linken nach immer mehr Lehrerstellen – ebenso wie die Partei insgesamt – wie ein Anachronismus an. Allenfalls einem etwas plumpen Versuch der Anbiederung bei einzelnen Lehrergewerkschaften dient schließlich die Forderung der Linkspartei nach einer Eingruppierung der Grundschullehrer in die Besoldungsklasse A13.

Lehrermangel und Unterrichtsausfall – das sind in Hessen keine strukturellen Probleme. Aufgrund der zahlreichen in den vergangenen Jahren in Hessen gezielt eingeleiteten Maßnahmen zur Rekrutierung und Qualifikation von zusätzlichen Lehrkräften ist die Versorgung mit qualifiziertem Lehrpersonal in unserem Bundesland flächendeckend sichergestellt. So wurden bspw. die Studienplätze für das Lehramt an Grund- und Förderschulen um 50 Prozent bzw. 315 Plätze erhöht. Weitere Ansätze sind die Weiterbildung von Gymnasial-, Haupt- und Realschullehrkräften für Grund- und Förderschule und der Quereinstieg ins Grundschulreferendariat.

Und das Land Hessen ist ein attraktiver, familienfreundlicher und moderner Arbeitgeber. Und unsere Lehrerinnen und Lehrer leisten wichtige, engagierte und erfolgreiche Arbeit. Das zeigt sich nicht zuletzt in der bundesweit niedrigsten Schulabbrecherquote von 4,2 Prozent – eine Entwicklung gegen den Bundestrend. Dieses Engagement wissen wir zu schätzen. Das zeigt sich in vielen Maßnahmen und Investitionen: der Reduzierung der Wochenarbeitszeit, der Einführung des Hessentickets, der Schaffung zusätzlicher Stellen für Konrektoren an kleinen Grundschulen, der Reduzierung der Klassengrößen und durch ein neues Fortbildungs- und Beratungskonzept für Lehrkräfte und Schulen. Hessen ist ein attraktiver Arbeitgeber für Lehrkräfte“.

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Armin Schwarz

Bildungspolitischer Sprecher

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